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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsche Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
34. Friedrich der Große. 1740 - 1786.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
f. Friedrichs Persönlichkeit, letzte Regierungszeit und Tod.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • 29. Die Mark Brandenburg.
  • 30. Die Hohenzollern in der Mark.
  • 31. Friedrich Wilhelm der große Kurfürst. 1640 - 1688.
  • 32. Friedrich I. 1688 - 1713.
  • 33. Friedrich Wilhelm I. 1713 - 1740.
  • 34. Friedrich der Große. 1740 - 1786.
  • a. Jugend.
  • b. Die beiden ersten schlesischen Kriege. 1741 - 1742 und 1744 - 1745.
  • c. Der siebenjährige Krieg. 1756 - 1763.
  • d. Die erste Teilung Polens.
  • e. Friedrich als Landesvater.
  • f. Friedrichs Persönlichkeit, letzte Regierungszeit und Tod.
  • 35. Friedrich Wilhelm II. 1786 - 1797.
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 60 — 
3. Tod. Friedrichs Bedeutung. Am 17. August 1786 starb Friedrich. Anter 
ihm hatte Preußen bedeutend an Macht und Land gewonnen. Durch die glorreichen 
schlesischen Kriege war die schöne Provinz Schlesien und durch die Teilung Polens 
auch Westpreußen erworben worden. Er hat sein Land zu einer Großmacht erhoben, 
wofür ihm von seinem dankbaren Volke der Beiname „der Große“ beigelegt wurde. 
55. Friedrich Willbelm II. 1786—1797. 
1. Als Landesvater. Friedrich d. Gr. hatte keine Kinder; sein Brudersohn, 
Friedrich Wilhelm, bestieg daher nach ihm den Thron. Dessen Wahlspruch war: „Auf- 
richtig und standhaft.“ Gegen jedermann war er gütig und wohlwollend. Das zeigte 
sich besonders den Soldaten gegenüber. Seit dem alten Dessauer war der Stock in der 
Armee zur Herrschaft gelangt. Die Soldaten wurden selbst bei leichten Vergehen ge- 
scholten, gestoßen, geohrfeigt, mit dem Stocke geprügelt und nicht selten mit der blanken 
Klinge geschlagen. Auch das Spießrutenlaufen war an der Tagesordnung. Das wollte 
der König nicht mehr dulden. Schon ein Jahr vor dem Tode Friedrichs d. Gr. war 
eine Verordnungerschienen, die diese barbarische Behandlung der Soldaten streng verbot. 
Darin hieß es: „Der König hat keine Schlingel, Kanaillen, Hunde, Kroppzeug in seinen 
Diensten, sondern rechtschaffene Soldaten, von denen viele ebenso gut sind als wir.“ 
Nach diesen Grundsätzen wollte auch der Nachfolger Friedrichs d. Gr. die Soldaten be- 
handelt wissen. — Friedrich Wilhelm ließ das berühmte Brandenburger Thor erbauen 
und gab das „Allgemeine preußische Landrecht“ heraus. (S. 58.) Zu seiner Zeit 
wurde die erste Steinstraße in Preußen zwischen Potsdam und Berlin angelegt. 
2. Zweite und dritte Teilung Polens. Das ohnmächtige Polen war nach und nach 
ganz in Rußlands Hände gefallen, und 1793 wurde zwischen Rußland und Preußen eine 
abermalige Teilung (vergl. S. 57) verabredet. Preußen erhielt die heutige Provinz Posen, 
die damals unter dem Namen „Südpreußen“ dem Staate einverleibt wurde. Als dann 
(1795) die dritte und letzte Teilung Polens stattfand, bekam Preußen das Land auf dem 
linken Weichselufer mit der Hauptstadt Warschau (das jedoch 1815 an Rußland fiel). Polen 
hatte nun aufgehört, ein selbständiges Reich zu sein. 
X. Frankreich und Preußen im Kampfe. 
56. Die französische Revolution. Tlapoleon Bonaparte. 
1-Ursache der Revolution. Im Jahre 1789 brach in Frankreich eine schreck- 
liche Revolution aus. Durch Verschwendung und endlose Kriege hatten nämlich 
Ludwig XIV. und Ludwig XV. das Land mit einer unerträglichen Schuldenlast be- 
laden. Dazu kam noch, daß die vielen Millionen, die der Staat alljährlich nötig hatte, 
ganz allein von den Bürgern und Bauern aufgebracht werden mußten; denn der Adel 
und die Geistlichkeit, die gerade den größten Teil des Grund und Bodens inne hatten, 
waren von jeder Abgabe befreit. Aber damit noch nicht genug. Der Bauer hatte auch 
noch für den Adel die schwersten Frondienste zu leisten. Für Brücken und Wege mußte 
er ihm aller Orten Zoll zahlen, das Getreide durfte er nur in seiner Mühle mahlen, 
das Brot nur in seinem Ofen backen. Die Landleute lebten daher im größten Elend. 
Tausende nährten sich von Raub und Diebstahl; über 1 Million trieb sich bettelnd im 
Lande umher. Dazu nahmen Roheit und Unsittlichkeit immer mehr zu, und der Glaube 
an Gott erschien den meisten wie ein albernes Märchen. 
2. Ausbruch. Unter Ludwig XVI. kam die Revolution zum Ausbruch. Er 
mußte büßen, was seine Vorfahren gesündigt hatten. Alle Not und alles Elend sollte 
er verschuldet haben. In Paris war die Aufregung fürchterlich. Bewaffnete Pöbel- 
haufen durchzogen Paris. Die Soldaten des Königs weigerten sich, auf die Aufrührer
	        

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