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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsche Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
37. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Helden der Befreiungskriege.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
a. Friedrich Wilhelm III.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • 36. Die französische Revolution. Napoleon Bonaparte.
  • 37. Friedrich Wilhelm III. (1797 - 1840) und die Helden der Befreiungskriege.
  • a. Friedrich Wilhelm III.
  • b. Der unglückliche Krieg von 1806 und 1807.
  • c. Blücher.
  • d. Königin Luise auf der Flucht. Friede zu Tilsit.
  • d. Königin Luise auf der Flucht. Friede zu Tilsit.
  • e. Neugestaltung des preußischen Staates.
  • f. Die Befreiungskriege. 1813 und 1815.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 63 — 
fache Kleidung gab sie den Berlinerinnen ein sehr gutes Beispiel, das auch bald 
überall nachgeahmt wurde. Auf einer Reise wurde die Königin einst von 19 kleinen 
Mädchen in weißen Kleidern begrüßt. Bald aber erfuhr sie, daß es eigentlich 20 
Mädchen gewesen seien, das eine sei aber wieder nach Hause geschickt, weil es kein 
weißes Kleid gehabt hätte. Sofort ließ sie das zurückgeschickte Kind holen und war 
mit ihm überaus freundlich. Als ihr einst gleichzeitig ein Graf und ihr Hofschuh- 
macher gemeldet wurden, sagte sie: „Der Meister hat gewiß nicht viel Zeit, er soll 
zuerst kommen; der Herr Graf kann warten." 
b. Der unglückliche Krieg von 1806 und 1807. 
1. Rheinbund. Auflösung des deutschen Reiches. 1806. Nachdem Napoleon 
in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz (1805) Ostreich und Rußland besiegt hatte, war 
sein Streben darauf gerichtet, auch die Macht des altersschwachen Deutschland zu 
brechen. Im Jahre 1806 stiftete er daher den sogenannten Rheinbund. 16 deutsche 
Staaten (Bayern, Württemberg, Baden, Darmstadt, Nassau u. a.) traten dem Bunde 
bei und stellten sich damit unter den Schutz Napoleons. Viele kleinere Reichsfürsten, 
deren Gebiet im Bereiche dieses Rheinbundes lag, wurden ihrer landesherrlichen Rechte 
entkleidet und Unterthanen der ihnen zunächst liegenden Rheinbundstaaten. Infolge 
dieser Vorgänge legte Franz II., der 49. Kaiser Deutschlands, die deutsche Kaiserkrone 
nieder. (Schon 1804 hatte er den Titel „Kaiser von Ostreich“ angenommen, den er 
nun auch weiter führte.) Damit hatte das morsche, beinahe tansendjährige „heilige 
römische Reich deutscher Nation“ sein Ende erreicht. (Erst 65 Jahre später wurde 
durch König Wilhelm I. von Preußen das neue deutsche Kaiserreich aufgerichtet.) 
2. Preußen erklärt an Frankreich den Krieg. Nachdem Napoleon OÖstreich 
gedemütigt und mit den süddeutschen Fürsten den Rheinbund geschlossen hatte, gab es 
nur noch eine Macht in Deutschland, die sich seinem Willen nicht fügte. Das war 
das Königreich Preußen. Wie es schien, legte Napoleon es ganz darauf an, dieses 
Land bis aufs äußerste zu demütigen oder zum Kampfe der Verzweiflung zu reizen. 
Vor allem suchte er zu verhindern, daß Preußen mit den nicht zum Rheinbunde ge- 
hörenden Fürsten einen „norddeutschen Bund“ bilde. Ohne Zustimmung Preußens 
besetzte er einen preußischen Bezirk am Rhein. Auch verlangte er, daß Preußen allen 
englischen Schiffen Häsen und Küsten verschließen solle. Im ganzen Lande war man 
über diesen Ubermut Napoleons empört, und die Offiziere in Berlin zogen des Abends 
vor die Wohnung des französischen Gesandten und wetzten ihre Degen an den steinernen 
Treppen des Gebäudes. Notgedrungen erklärte der König endlich den Krieg an Frankreich. 
3. Die Armee Preußens hatte nach dem Tode Friedrichs d. Gr. viel von ihrer Kriegs- 
tüchtigkeit verloren. Die Heerführer waren alt und gebrechlich, die Soldaten mehr Hand- 
werker als geübte Kriegsleute. Der Dienst lief größtenteils auf Tändelei und Spielerei 
hinaus. Alle 108 Griffe am Gewehr mußten mit der größten Schnelligkeit ausgeführt 
werden, und auf gerade Haltung beim Paradeschritt ward das Hauptgewicht gelegt. Die 
Ausrüstung dagegen war sehr mangelhaft. Das Gewehr war — damit es sich besser senk- 
recht tragen ließ — mit einem geraden Schafte („Kuhfuß") versehen, wodurch es aber an 
Brauchbarkeit verlor. Der blank polierte Lauf blendete und erschwerte das Zielen, das 
Schloß war groß, aber versagte leicht. Die Uniform war eng und unpraktisch. Noch immer 
band der Soldat auf den kurzgeschorenen Kopf einen armlangen Zopf, noch immer trug er 
die engen Gamaschen, die das Bein einzwängten und das Marschieren erschwerten. Dazu 
kam ferner, daß zwischen dem Offizier und dem Gemeinen eine ungeheure Kluft bestand 
und der Soldat weder für seinen Vorgesetzten noch für sein Vaterland begeistert war. 
4. [Jena und Auerstädt. 1806. Ein Heer von 150000 Mann zog unter dem 
Oberbefehl des Herzogs von Braunschweig den anrückenden Franzosen entgegen. Am
	        

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