Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsche Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
XI. Die Einigung Deutschlands.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
39. Wilhelm I. 1861 - 1888.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
e. Der deutsch-französische Krieg. 1870 - 71.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Ursache und die ersten Siege.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • 38. Friedrich Wilhelm IV. 1840 - 1861.
  • 39. Wilhelm I. 1861 - 1888.
  • a. Wilhelm als Prinz.
  • b. Wilhelm I als König.
  • c. Der deutsch-dänische Krieg. 1864.
  • d. Der deutsche Krieg. 1866.
  • e. Der deutsch-französische Krieg. 1870 - 71.
  • Die Ursache und die ersten Siege.
  • Die Kämpfe um Metz.
  • Die Schlacht bei Sedan. 1. Sept. 1870.
  • Wiederaufrichtung des deutschen Kaiserreichs. 18. Januar 1871.
  • f. Wilhelm I. als Kaiser.
  • 40. Kaiser Friedrich III. 9. März bis 15. Juni 1888.
  • 41. Kaiser Wilhelm II. 15. Juni 1888.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 76 — 
richtete nun unter seiner Führung den „norddeutschen Bund“ und schloß mit den süd- 
deutschen Staaten ein Schutz- und Trutzbündnis, demzufolge der König von Preußen 
für den Fall eines Krieges den Oberbefehl auch über alle Truppen der süddeutschen 
Staaten erhielt. 
e. Der deutsch-französische Krieg. 1870—71. 
Die Ursache und die ersten Siege. 
1. Ursache. Mit neidischen Augen sahen die Franzosen auf die wachsende Macht 
Preußens. Man suchte nach einem Vorwande zum Kriege, und er ward bald ge- 
funden. Die Spanier wählten sich nämlich um jene Zeit den Prinzen Leopold von 
Hohenzollern-Sigmaringen, einen Verwandten des Königs von Preußen, zu ihrem 
König. Das durfte nicht sein. Die Franzosen — und mit ihnen ihr damaliger 
Kaiser Napoleon III. — waren so unverschämt, vom König Wilhelm zu verlangen, 
daß er dem Prinzen die Annahme der spanischen Krone verbiete. Es genügte den 
hochmütigen Franzosen nicht, daß der König hierauf erklärte, er habe zu solchem Ver- 
bote kein Recht; auch das genügte nicht, daß der Prinz aus eigenem Antriebe auf die 
Krone verzichtete. In ihrer Verblendung forderten sie vom König Wilhelm sogar 
das schriftliche Versprechen, daß er zu der beabsichtigten Königswahl niemals seine 
Einwilligung geben werde. Entrüstet wies der König den Gesandten Benedetti zu- 
rück, der ihm diese Erklärung auf der Promenade in Ems abforderte. Zwei Tage später 
war die Kriegserklärung der Franzosen in Berlin. 
2. Rüstung. Der König verließ sofort Ems und begab sich nach Berlin, wo 
er mit Jubel begrüßt wurde. Noch in der Nacht erteilte er den Befehl zur Mobil- 
machung der ganzen Armee. In wenigen Tagen stand sie gerüstet da, und mit dem 
Gesange: „Lieb Vaterland, magst ruhig sein, fest steht und treu die Wacht am 
Rhein!"“ zog sie nach Westen. — Auch die Süddeutschen (Bayern, Württemberger 
und Badenser) griffen begeistert zu den Waffen. So einig hatte man das deutsche 
Volk noch nie gesehen. Es wurden nun drei große Armeen gebildet; die 1. stand unter 
Steinmetz an der Mosel, die 2. unter Prinz Friedrich Karl in der Rheinpfalz, die dritte 
unter dem Kronprinzen von Preußen zwischen Landau und Karlsruhe. 
3. Weißenburg. 4. August. Der Kronprinz überschritt zuerst die französische 
Grenze und rückte auf Weißenburg los. Auf dem nahen Geisberge hatten sich die 
Franzosen verschanzt. Unter dem mörderischen Feuer der feindlichen Batterien und 
Chassepots erklommen die Deutschen, ohne einen Schuß zu thun, den Berg, vertrieben 
die Franzosen und eroberten bald darauf die Stadt selbst. 
4. Wörth. Spichern. Zwei Tage später, am 6. August, wurden die Fran- 
zosen abermals geschlagen und zwar an zwei Stellen, vom Kronprinzen bei Wörth, 
von Steinmetz bei Spichern. Wenige Tage nach diesen Siegen sah man in Berlin 
u. a. großen Städten Deutschlands viele französische Soldaten — darunter viele 
schwarzbraune Turkos und Zuaven — als Gefangene. So freilich hatten sich die 
Franzosen die Sache nicht vorgestellt, als sie vor wenigen Wochen siegesmutig in 
Paris gerufen hatten: „Nach Berlin! Nach Berlin!“ 
Die Kämpfe um Metz. 
1. Vionville und Mars la Tour. 16. August. Bei Metz zog Bazaine eine 
große Armee zusammen. Bald merkten jedoch die Deutschen, daß es seine Absicht 
war, nach Westen abzuziehen und sich mit Mac Mahon zu vereinigen. Dieser Plan 
sollte vereitelt werden, weshalb man ihm in Eilmärschen zuvorzukommen suchte. Am 
16. August entspann sich ein heftiger Kampf westlich von Metz bei Vionoille und 
Mars la tour. Der Feind hatte die Ubermacht; dazu hatte er sich in den Wäldern 
eine feste Stellung geschaffen. Ganze Reihen der Deutschen wurden niederge-
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.