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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsche Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
XI. Die Einigung Deutschlands.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
40. Kaiser Friedrich III. 9. März bis 15. Juni 1888.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • 38. Friedrich Wilhelm IV. 1840 - 1861.
  • 39. Wilhelm I. 1861 - 1888.
  • 40. Kaiser Friedrich III. 9. März bis 15. Juni 1888.
  • 41. Kaiser Wilhelm II. 15. Juni 1888.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 83 — 
der vom Gerüst gestürzt sei. Von Mitleid bewegt, ging er sogleich mit zum Krankenhause. 
Hier sprach er dem Verunglückten Mut und Trost zu und gab ihm das Versprechen, für 
seine Familie bis zu seiner Wiederherstellung sorgen zu wollen. Schon am andern Morgen 
erschien er wieder im Krankenhause und erkundigte sich nach dem Befinden des Kranken. 
Die Familie desselben versorgte er bis zur Genesung des Vaters aufs reichlichste. 
4. Erkrankung. Von jeher war Friedrich der Liebling des deutschen Volkes. 
Doch auf Erden ist kein Glück vollkommen. Schon zu Anfang des Jahres 1887 
stellte sich ein Halsleiden bei ihm ein, das keine Kunst der Arzte zu beseitigen ver— 
mochte. Vergebens suchte er Heilung in der milden Luft Italiens. 
5. Thronbesteigung. Am 9. März traf ihn die erschütternde Nachricht vom 
Tode seines Vaters. Nun hielt es ihn nicht länger vom Vaterlande fern. Er ent— 
schloß sich sofort zur Heimkehr. Die Arzte baten ihn dringend, die Reise noch aufzu- 
schieben; er aber sagte: „Und wenn ich unterwegs sterben müßte, ich kehre doch zu- 
rück.“ — Mit unermüdlichem Eifer erledigte der Kaiser trotz seiner Schwäche die 
eingehenden Regierungsgeschäfte, und wie sein erhabener Vater selbst auf dem Sterbe- 
bette keine Zeit hatte, müde zu sein, so hatte er keine Zeit, krank zu sein. 
6. Tod. Doch nur wenige Tage noch waren dem Kaiser Friedrich beschieden. 
Die Krankheit wurde so bösartig, daß alle Hoffnung auf Besserung schwand. Aber 
mit größter Geduld ertrug er alle Leiden. Seinem Sohne, unserm Kaiser, schrieb er 
auf einen Zettel: „Lerne leiden, ohne zu klagen, das ist das Beste, was ich dich lehren 
kann.“ Am Tage vor seinem Tode hatte die zweitjüngste Tochter des Kaisers ihren 
Geburtstag. Als sie zu ihm kam, um sich den Glückwunsch des geliebten Vaters zu 
holen, schrieb er ihr ins Stammbuch: „Bleibe fromm und gut, wie du bisher warst; 
das ist der letzte Wunsch deines sterbenden Vaters.“ Die Kräfte des Kaisers sanken 
von Stunde zu Stunde, und am Vormittag des 15. Juni fand der königliche Dulder 
endlich Erlösung von seinem furchtbaren Leiden. 
41. Kaiser Willbelm II. 15. Juni 1888. 
1. Jugend. Kaiser Wilhelm II., der älteste Sohn des Kaisers Friedrich, wurde 
am 27. Januar 1859 geboren. Zugleich mit den ersten Lese= und Schreibübungen 
begannen auch die soldatischen Ubungen. Durch den Eifer, den er besonders hierbei 
an den Tag legte, wurde er bald der Liebling seines Großvaters, des Kaisers Wilhelm. 
Nachdem der Prinz 1874 konfirmiert worden war, schickten ihn seine Eltern auf das 
Gymnasium in Cassel. Auf ihren Befehl sollte er hier wie alle anderen Schüler be- 
handelt werden. Keinerlei Vorrechte durfte man ihm einräumen. Die Lehrer 
mußten ihn daher einfach „Prinz Wilhelm“ und „Sie“ (nicht: „Königliche Hoheit"“) 
anreden. Wer den Prinzen in seinem schlichten Anzuge auf der Schulbank sitzen sah, 
der ahnte wohl schwerlich, daß er hier den einstigen deutschen Kaiser vor sich habe. 
Gleich den übrigen Schülern unterzog sich der Prinz willig den kleinen Dienstleistungen 
in der Schule, reinigte die Wandtafel, spitzte die Kreide und wusch den Schwamm am 
Brunnen. Gegen seine Mitschüler war er stets freundlich und gefällig. Zu seinen Ge- 
nossen suchte er sich nicht die Vornehmsten, sondern die Besten und Fleißigsten aus. 
Fast 3 Jahre lang blieb Prinz Wilhelm in Cassel. Als er dann an seinem 
18. Geburtstage seine Abgangsprüfung ablegte, erhielt er das Zeugnis, daß er den 
Anforderungen der Prüfung in „ehrenvoller Weise“ genügt habe. Auch wurde ihm 
eine der drei Denkmünzen überreicht, die an die drei fleißigsten und würdigsten 
Primaner zur Verteilung kamen. Nach der Schulzeit trat Prinz Wilhelm als Offi= 
zier in das Garderegiment zu Potsdam ein. Als ihn sein Großvater den Offizieren 
vorstellte, schloß er seine Rede mit den Worten: „Nun gehe und thue deine Pfilicht, 
wie sie dich gelehrt werden wird. Gott sei mit dir!“ Um sich aber auch noch in den 
6*
	        

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