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Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.Zweiter Band. 1905. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.Zweiter Band. 1905. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
handbuch_polizei
Title:
Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
handbuch_polizei_zweiter_band_1905
Title:
Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.Zweiter Band. 1905.
Author:
Wulffen, Erich
Volume count:
2
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Lehmannsche Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung.
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1905
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Appendix

Title:
Anhang zum dritten Teil. Formularbuch.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Appendix

Chapter

Title:
VII. Untreue.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
35. Veruntreute Forderung. Betrug. § 266 Ziffer 2, 263, 73 d. Str.G.Bs.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.
  • Handbuch für den exekutiven Polizei- und Kriminalbeamten.Zweiter Band. 1905. (2)
  • Title page
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Inhalt des zweiten Bandes.
  • Zweiter Teil. Die Strafgesetzgebung der Königreiche Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg.
  • Dritter Teil. Kriminalistisches Praktikum.
  • Alphabetisches Sachregister zu beiden Bänden des Handbuchs.
  • Anhang zum dritten Teil. Formularbuch.
  • I. Diebstahl.
  • II. Unterschlagung.
  • III. Raub.
  • IV. Erpressung.
  • V. Begünstigung und Hehlerei.
  • VI. Betrug.
  • VII. Untreue.
  • 34. Veruntreute und unterschlagene Vermögensstücke. §§ 260 Ziffer 1, 246 d. Str.G.Bs.
  • 35. Veruntreute Forderung. Betrug. § 266 Ziffer 2, 263, 73 d. Str.G.Bs.
  • VIII. Urkundenfälschung.
  • IX. Pfandentstrickung.
  • X. Nötigung.
  • XI. Personenstandsveränderung.
  • XII. Verbrechen und Vergehen wider die Sittlichkeit.
  • XIII. Verbrechen und Vergehen wider das Leben.
  • XIV. Brandstiftung.
  • XV. Strafbarer Eigennutz.
  • XVI. Sachbeschädigung.
  • XVII. Wissentliche Verletzung von Absperrungsmaßregeln bei ansteckenden Krankheiten usw.
  • XVIII. Bauvergehen.
  • XIX. Widerstand, Beamtennötigung und aktive Bestechung.
  • XX. Freiheitsberaubung.
  • XXI. Hausfriedensbruch.
  • XXII. Verübung groben Unfugs, schwerer Hausfriedensbruch, Landfriedensbruch, Aufruhr und Auflauf.
  • Inhaltsverzeichnis der Formularanzeigen.
  • Notizblätter.

Full text

88 
35. Veruntreute 
Forderung. Betrug. 
ʒ 266 Zisser 2, 263, 73 
d. Str. G. Bs. 
Formularbuch. 
kassenbuch nur 120 M. eingezahlt habe. Von den 
80 M. habe er, wie sie von ihm selbst erfahren, 
10 M. zu seinem eigenen Lebensunterhalte verwendet 
und 40 M. an einen Verwandten, dessen Namen 
sie nicht wisse, verborgt. Zum Eintrag des Sperr= 
dekrets habe Blase das Buch auf dem Amtsgerichte 
noch gar nicht vorgelegt gehabt. 
Der Beschuldigte Blase bestätigte auf Befragen 
die Angaben der Klose. Er habe sich in einer Not- 
lage befunden und die 40 M. zu seinem und seiner 
Familie Lebensunterhalt verwendet. Er sei auch 
augenblicklich nicht in der Lage, aus eigenen Mitteln 
oder durch Aufnahme eines Darlehns Ersatz zu 
leisten. Die andern 40 M. habe er seiner Schwester, 
der Klara Anna verw. Grahl in Gohlis 
geliehen, da auch diese sich in einer vorübergehenden 
Geldverlegenheit befinde. Er legte den beifolgenden 
Schuldschein der Grahl vor. 
Blase ist sich offenbar darüber klar gewesen, 
daß die Verleihung der 410 M. an die unbemittelte 
Grahl eine Gefährdung des Vermögens seiner Mündel 
in sich schloß und daß er, ebenfalls mittellos, auch 
kein Recht hatte, den anderen Betrag des Mündel- 
vermögens zu seinem Vorteile zu verwenden. 
Das Sparkassenbuch hat die Klose im Besitz, 
um es dem Königl. Amtsgericht vorzulegen. 
Blase wird wegen Untreue und, soweit die von 
ihm selbst verwendeten 40 M. in Betracht kommen, 
zugleich wegen Unterschlagung angezeigt. 
Liegnitz, den 19. August 1904. 
Der Papierengroshändler Martin Silber, 
hier, Kohlmarkt 16 wohnhaft, zeigte gestern folgendes 
hier an. 
Der in seinem Geschäfte angestellte Prokurift 
Emil Lorenz Bretmann, 
geboren am 16. Oktober 1860 in Berlin, hier 
Frauenstraße 41, II wohnhaft, 
habe ihm einen Betrag von 2000 M. veruntreut.
	        

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