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Allgemeine Staatslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Staatslehre

Monograph

Persistent identifier:
jellinek_allgem_staatslehre_1914
Title:
Allgemeine Staatslehre
Author:
Jellinek, Georg
Place of publication:
Berlin
Publisher:
O. Häring
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
Edition title:
Dritte Auflage
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Erstes Buch - Einleitende Untersuchungen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erstes Kapitel - Die Aufgabe der Staatslehre.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Staatslehre
  • Title page
  • postscript
  • Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorrede zur ersten Auflage.
  • Vorrede zur zweiten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Erstes Buch - Einleitende Untersuchungen.
  • Erstes Kapitel - Die Aufgabe der Staatslehre.
  • Zweites Kapitel - Die Methodik der Staatslehre.
  • Drittes Kapitel - Die Geschichte der Staatslehre.
  • Viertes Kapitel - Die Beziehungen der Staatslehre zur Gesamtheit der Wissenschaften.
  • Zweites Buch - Allgemeine Sozialehre des Staates.
  • fünftes Kapitel - Der Name des Staates. Griechische, römische, mittelalterliche Terminologie. Entstehung des Wortes „Staat". Seine Mehrdeutigkeit bis in die neueste Zeit. Andere Bezeichnungen.
  • Sechstes Kapitel - Das Wesen des Staates.
  • Siebentes Kapitel - Die Lehren von der Rechtfertigung des Staates.
  • Achtes Kapitel - Die Lehren vom Zweck des Staates.
  • Neuntes Kapitel - Entstehung und Untergang des Staates.
  • Zehntes Kapitel - Die geschichtlichen Haupttypen des Staates.
  • Elftes Kapitel - Staat und Recht.
  • Drittes Buch - Allgemeine Staatslehre.
  • Zwölftes Kapitel - Die Gliederung des öffentlichen Rechtes.
  • Dreizehntes Kapitel - Die rechtliche Stellung der Elemente des Staates.
  • Vierzehntes Kapitel - Die Eigenschaften der Staatsgewalt
  • Fünfzehntes Kapitel - Die Staatsverfassung.
  • Sechzehntes Kapitel - Die Staatsorgane.
  • Siebzehntes Kapitel - Repräsentation und repräsentative Organe.
  • Achtzehntes Kapitel - Die Funktionen des Staates.
  • Neunzehntes Kapitel - Die Gliederung des Staates.
  • Zwanzigstes Kapitel - Die Staatsformen.
  • Einundzwanzigstes Kapitel - Die Staatenverbindungen.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel - Die Garantien des öffentlichen Rechtes.
  • Verzeichnis der Abweichungen (Korrekturen).
  • Namen- und Sachregister.
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Z

Full text

Erstes Kapitel. 
Die Aufgabe der Staatslehre. 
1. Die wissenschaftliche Stellung der Staatslehre. 
Der Mensch ist seiner psychischen Seite nach in zweifacher 
Weise Gegenstand der Wissenschaft: entweder als Individuum 
oder als geselliges Wesen. Die Disziplinen der Geisteswissen- 
schaft¹), welche die Aufgabe haben, die Erscheinungen des 
menschlichen Gemeinlebens allseitig zu erforschen, bilden in 
ihrer Gesamtheit die Gesellschafts- oder Sozialwissenschaften²).  
Die Erscheinungen des menschlichen Gesellschaftslebens zer- 
fallen wiederum in zwei Klassen, nämlich in solche, denen ein 
einheitlicher, sie leitender Wille wesentlich ist, und in solche, 
die ohne eine aus ihnen hervorgehende Willensorganisation 
existieren oder doch existieren können. Die ersteren besitzen 
notwendigerweise eine planmäßige, von einem bewußten, auf sie 
gerichteten Willen ausgehende Ordnung im Gegensatz zu den 
letzteren, deren Ordnung auf anderen Kräften ruht. 
In der Wirklichkeit der Dinge lassen sich zwar die beiden 
Arten sozialer Ordnung nicht streng isolieren, da in der un- 
  
1) An Stelle des überlieferten Gegensatzes von Natur- und Geistes- 
wissenschaft wird jetzt mit schwerwiegenden Gründen der andersgeartete 
von Natur- und Kulturwissenschaft zu setzen gesucht: Rickert Kultur- 
wissenschaft und Naturwissenschaft 1898 (2. Aufl. 1910); Die Grenzen 
der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung 1902 (2. Aufl. 1913), was 
bereits von vielen Seiten Nachfolge gefunden hat; vgl. etwa H.U.Kan- 
torowicz Rechtswissenschaft und Soziologie 1911 S. 21ff. Indes hat es 
unser Gegenstand mit Erscheinungen zu tun, die auch nach jener Ein- 
teilung zu Grenzgebieten gehören, deren gänzliche Einordnung unter eines 
der beiden Wissensgebiete nicht gelingt. Darum, und um die bereits be- 
stehende terminologische Verwirrung nicht noch mehr zu steigern, soll 
hier an den herkömmlichen Bezeichnungen festgehalten werden. 
2) Über Umfang und Einteilung der Gesellschaftswissenschaften han- 
delt zuletzt Georg v. Mayr Begriff und Gliederung der Staatswissen- 
schaften, 3. Aufl. 1910. 
1*
	        

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