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Sachsen in großer Zeit. Band III. Die Kriegsjahre 1916-1918. (3)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Sachsen in großer Zeit. Band III. Die Kriegsjahre 1916-1918. (3)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1908
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XIX. Jahrgang, 1908.
Volume count:
19
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 20.
Volume count:
20
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Sachsen in großer Zeit.
  • Sachsen in großer Zeit. Band III. Die Kriegsjahre 1916-1918. (3)
  • Cover
  • Title page
  • Die Kriegsjahre 1916 bis 1918.
  • Inhaltsverzeichnis für Teil I dieses Bandes.
  • Verzeichnis der Kartenskizzen.
  • Inhaltsverzeichnis für Teil II dieses Bandes.
  • Verzeichnis der Abbildungen.
  • Teil I.
  • Überblick über die Kriegsjahre 1916 bis 1918.
  • Das XII. Armeekorps im Jahre 1916.
  • Das XIX. Armeekorps 1916 bis 1918.
  • Das XII. Reservekorps.
  • XXVII. Reservekorps.
  • Die 19. Ersatzdivision.
  • Die 58. Infanteriedivision.
  • Die 123. Infanteriedivision.
  • Die 8. Kavalleriedivision.
  • Die 96. Infanteriedivision.
  • Die 192. Infanteriedivision.
  • Die 212. Infanteriedivision.
  • Die 219. Infanteriedivision.
  • Die 241. Infanteriedivision.
  • Die 45. Landwehrdivision.
  • Die 46. Landwehrdivision.
  • Die 47. Landwehrdivision.
  • Die Verluste der sächsischen Armee im Weltkriege.
  • Teil II.

Full text

Am 12. September setzte früh auf dem ganzen Dioisions= 
abschnitt ein mäßiges Störungsfeuer ein. Auf den Infan- 
teriestellungen der Nachbardivisionen lag stärkeres Feuer, 
das sich immer mehr steigerte. Der Gegner schien zu be- 
absichtigen, Angriffe links und rechts von der Didision zu 
führen und den Bogen von St. Mihiel selbst auszusparen 
und abzuzwängen. 
Um 8 Uhr vormittags griff der Feind bei der linken 
Nachbardivision (s. Landwehrdivision) an. Hier glückee es 
ihm einzubrechen. Auch weiter südlich waren Angriffe 
im Gange. Um 12,30 Uhr nachmittags traf bei der 
192. Infanteriedivision der Befehl zum Antritt der ge- 
planten Rückwärtsbewegung zwecks Räumung des Misjiel- 
bogens ein. Von 10 Uhr abends ab trafen die einzelnen 
Teile der Division über Vigneulles in der neuen Stellung, 
die nach Süden bis zum Nordzipfel des Sees von Lachaussée 
reichte, ein. 
Am 1. September kam der Befehl zur Ablösung ein. 
Vom 10. September ab wurde die 192. Infanteriedivision 
der Gruppe Gorz unterstellt und bezog südlich der Bahn 
Onville—Bayonville Waldbiwaks im feindlichen Feuerbereich. 
Ein neuer Befehl führte die Division am 22. September 
in die Gegend von Ars. Die nun folgenden Tage bis zum 
27. September konnten der Ausbildung gewidmet werden. 
Am folgenden Tage ging ein Befehl ein, welcher die 102. 
Infanteriedivision wieder an die Verdunfront führte. Sie 
sollte bei der Gruppe Ornes die sächsische 32. Infanterie- 
didision ablösen. 
Am 3. Oktober übernahm General Löffler den Befebl 
im Damloupabschnitt. 
Am 8. Oktober schritt der Feind gegen die Maasgruppe 
OÖst zu neuen Angriffen, die ihm anfänglich Erfolge brachten. 
Vor dem Abschnitt der 192. Infanteriedioision hielt sich 
der Feind ruhig. 
Bereits am 24. Oktober übergab die Oivision den Ab- 
schnitt an die 37. Infanteriedivision. Die Fußtruppen wur- 
den mit Lastkraftwagen in die Gegend von Etraye befördert. 
Die berittenen Truppen marschierten. Im Etrayeabschnitt 
war die 192. Infanteriedioision wiederum zur Nachfolgerin 
der 32. Infanteriedivision bestimmt. Schon während der 
Ablösung mußten sich die Infanterieregimenter 183 und 
192 die von der 32. Infanteriedivision verlorenen Höhen- 
stellungen im Abschnitt erkämpfen. Am 26. Oktober über- 
nahm der Stab der 192. Infanteriedivision in Jametz den 
Befehl über den Etrayeabschnitt. 
Der 27. Oktober brachte neue schwere Angriffe des 
Feindes gegen den Divisionsabschnitt. Beim Infanterie-- 
regiment 192 vermochte der Feind in die Hauptwiderstands- 
linie einzudringen. Mit großem Schneid am folgenden Tage 
durchgeführte Gegenstöße setzten die Infanterie wieder in 
den Besitz der alten Linie. Die folgenden Tage brachten 
nur Patrouillengefechte und Artilleriekampf. Am 3. No- 
vember setzte der Gegner fünf mit weit überlegenen Kräften 
geführte Angriffe gegen das Reserve-Infanterieregiment 245 
— auf dem rechten Flügel der Division — an. Der in 
dichten Massen vorgehende Gegner wurde abgeiwiesen. Auch 
die an den folgenden Tagen gegen alle drei Regimenter ge- 
richteten Teilangriffe des Feindes brachten diesem keinen 
Erfolg. 
Die allgemeine Lage hatte die höhere Führung zu einer 
weiteren Jurückverlegung der Front veranlaßt. Am §. No- 
vember wurden deshalb die Hauptkräfte der 192. Infan- 
teriedivision aus dem bisherigen Kampfabschnitt ungestört 
107 
durch den Feind zurückgeführt. Die zurückgelassenen starken 
Nachhuten der Infanterie deckten in Verbindung mit dem 
Feuer der Nachhutbatterien das Zurückgehen. In den Mor- 
genstunden vorfühlende feindliche Streifen wurden abgec- 
wiesen. Die feindliche Feuertätigkeit, die in den Morgen- 
stunden noch fast ausschließlich auf dem bisherigen Kampf= 
abschnitt der Division lag, ließ erkennen, daß dem Gegner 
die Betvegung unerkannt geblieben war. Die Nachhut rückte 
in die Linie Peuvillers—Damvillers ein. Der Divisions- 
stab bezog in Grand Failly Qnartier. 
Am 9. November griff der Feind wiederholt die Srel- 
lungen der Sicherungsabteilungen westlich der Theinte an. 
Es gelang ihm in Damvillers einzudringen. Im übriden 
wurde der Gegner abgewiesen. Die Sicherungen zogen sich 
befehlsgemäß hinter die Theinte zurück. 
Auch der 10. November brachte starke Angriffe gegen 
die gesamte Divisionsfront. Dem stark überlegenen Gegner 
gelang es, in der Mitte auf verhältnismäßig schmaler Front 
einzubrechen. Ein in den Mittagsstunden von Teilen der 
Dioision geführter Gegenstoß warf den Gegner wieder zu- 
rück, stieß aber auf einen neuen starben feindlichen Angriff. 
Dem Gegner gelang es, die im Angriff durch das Wald= 
gelände zersplitterten Teile der Division aufs neue zurück- 
zudrängen. Während das Infanterieregiment 102 in einer 
Aufnahmestellung zwischen den Dörfern Dimbley und Mer- 
les verblieb, wurden die letzten Reserven der Division zu 
neuem umfassenden Gegenstoß angesetzt. Der vom Kom- 
mandeur des Infanterieregiments 183, Oberstleutnant von 
Jeschau, geleitete Gegenstoß führte trotz der in dem sumpfi- 
gen Gelände besonders schwierigen Kampfbedingungen zu 
vollem Erfolge. Der Gegner wurde zurückgeworfen und 
ging in dichten Haufen mit zahlreichen Verwundeten auf 
Peuvillers zurück. Die Hauptwiderstandslinie im gesamten 
Oivisionsabschnitt war wieder im Besitz der Regimenter 183 
und Reserve 245. 
Der Erfolg war neben dem unerschrockenen Aushalten 
der Flügelbataillone in der alten Hauptwiderstandslinie und 
der guten Feuerunterstütgung der Artillerie vor allem der 
Zähigkeit und Tapferkeit zu danken, mit welcher der Gegen- 
angriff geführt wurde. 
Der Heeresbericht vom 11. November meldete liber die 
letzte glorreiche Kampfhandlung der 192. Infanteriedivision: 
„Westlicher Kriegsschauplatze Bei Abwehr amierika- 
nischer Angriffe östlich der Maas zeichneten sich durch 
erfolgreiche Gegenstöße das brandenburgische Reserce- 
Infanterieregiment 207 unter seinem Kommandeur, 
Oberstleutnant Hennigs und Truppen der 192. sächsi- 
schen Infanteriedivision unter Führung des Oberstleut- 
nants von Zeschau, Kommandeure des Infanterieregi- 
ments 183, besonders aus.“ 
Am 11. November trat der Waffenstillstand ein. Vom 
13. November ab versammelte sich die Division um Longwy. 
Am 16. November wurde die Marschbewegung begonnen. 
Sie führte durch Luremburg nach dem Nahetal. Am 28. No- 
vember wurde Kreuznach erreicht. Das Infanterieregiment 
192 rückte am 30. November nach Mainz, um dort die Ord- 
nung aufrecht zu erhalten. Der Abtransport der Dioision 
mit der Bahn erfolgte von Karlstadt in Unterfranken aus. 
Die ersten Transporte wurden am 13. Dezember mit dem 
Ziele Leipzig und Freiberg verladen. Die letzten Truppen 
der Division verließen am letzten Tage des Jahres 1918 
Karlstadt.
	        

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