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Central-Blatt für das Deutsche Reich. Fünfundzwanzigster Jahrgang. 1897. (25)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Central-Blatt für das Deutsche Reich. Fünfundzwanzigster Jahrgang. 1897. (25)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1908
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XIX. Jahrgang, 1908.
Volume count:
19
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1908
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Title:
Inhalts-Verzeichnis.
Document type:
Periodical
Structure type:
Contents

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt für das Deutsche Reich.
  • Central-Blatt für das Deutsche Reich. Fünfundzwanzigster Jahrgang. 1897. (25)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Sach-Register.
  • Chronologische Uebersicht.
  • Stück No. 1. (1)
  • Stück No. 2. (2)
  • 1. Konsulat-Wesen.
  • 2. Kolonial-Wesen.
  • 3. Bank-Wesen.
  • 4. Polizei-Wesen.
  • Stück No. 3. (3)
  • Stück No. 4. (4)
  • Stück No. 5. (5)
  • Stück No. 6. (6)
  • Stück No. 7. (7)
  • Stück No. 8. (8)
  • Stück No. 9. (9)
  • Stück No. 10. (10)
  • Stück No. 11. (11)
  • Stück No. 12. (12)
  • Stück No. 13. (13)
  • Stück No. 14. (14)
  • Stück No. 15. (15)
  • Stück No. 16. (16)
  • Stück No. 17. (17)
  • Stück No. 18. (18)
  • Stück No. 19. (19)
  • Stück No. 20. (20)
  • Stück No. 21. (21)
  • Stück No. 22. (22)
  • Stück No. 23. (23)
  • Stück No. 24. (24)
  • Stück No. 25. (25)
  • Stück No. 26. (26)
  • Stück No. 27. (27)
  • Stück No. 28. (28)
  • Stück No. 29. (29)
  • Stück No. 30. (30)
  • Stück No. 31. (31)
  • Stück No. 32. (32)
  • Stück No. 33. (33)
  • Stück No. 34. (34)
  • Stück No. 35. (35)
  • Stück No. 36. (36)
  • Stück No. 37. (37)
  • Stück No. 38. (38)
  • Stück No. 39. (39)
  • Stück No. 40. (40)
  • Stück No. 41. (41)
  • Stück No. 42. (42)
  • Stück No. 43. (43)
  • Stück No. 44. (44)
  • Stück No. 45. (45)
  • Stück No. 46. (46)
  • Stück No. 47. (47)
  • Stück No. 48. (48)
  • Stück No. 49. (49)
  • Stück No. 50. (50)
  • Stück No. 51. (51)
  • Stück No. 52. (52)

Full text

140 Zweiter Zeitraum. 
mag sich des Friedens freuen. Ich armer Greis kehre in eine Stadt zurück, 
in der ich nur die Mauern kenne, wo ich von meinen Freunden keinen mehr 
antreffe, wo eine unermeßliche Arbeit meiner wartet.“ Von den Bürgern 
wurde er mit nicht enden wollendem Jubel empfangen; er aber entzog sich 
bald dem lärmenden Festgepränge. In der Kapelle des Charlottenburger 
Schlosses, das er bewohnte, ließ er für sich allein einen Dankgottesdienst ab- 
halten; als die Musiker das Tedeum anstimmten, neigte er das Haupt und 
brach in Thränen aus. Im ganzen Lande aber wurde ein Friedensfest ge- 
feiert und dabei über das Bibelwort gepredigt: „Sie haben mich oft gedränget 
von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht übermocht.“ — Der Krieg 
war beendet; aber welche Opfer hatte er gekostet! Uber eine Million Menschen 
war in demselben umgekommen; Nord= und Mitteldentschland waren verheert, 
am schlimmsten da, wo die Russen und Franzosen gehaust hatten. Ein Offizier 
schrieb 1762, er sei durch sieben hessische Dörfer geritten, habe in allen aber 
nur einen Menschen getroffen: einen Pfarrer, der sich Bohnen kochte. Und 
trotz aller Opfer hatten die Feinde Preußens ihr Ziel nicht erreicht. Friedrich 
hatte sein Land mit kaum mehr als fünf Millionen Einwohnern gegen fast 
ganz Europa verteidigt und Deutschland vor dem abermaligen Abreißen von 
Grenzländern (Ostpreußen, Pommern, Rheinland) bewahrt; Preußen war 
in die Reihe der Großmächte eingetreten und hatte sich abermals als Hort 
der evangelischen Kirche bewährt. Das Selbstbewußtsein des preußischen Volkes 
war bedeutend gewachsen; aber in Friedrich dem Großen, der die Bewunderung 
von ganz Europa erregte, mußte sich jeder Deutsche gehoben fühlen. 
3. Iriedrickk der Große als Tandesvaker. 
Preußen hatte in dem Kriege schwer gelitten; es hatte eine halbe Million 
Menschen, allein 180000 Soldaten verloren. An vielen Orten lagen die 
Felder brach, weil es an Arbeitern fehlte, an anderen bestellten Frauen 
und Greise den Acker. Am meisten hatte der Adel gelitten, und manche 
Edelfrau beklagte den Verlust von Vater, Gemahl, Brüdern und Söhnen; 
waren doch allein 54 des Geschlechtes von Kleist gefallen! Städte und Dörfer, 
über 13000 Häuser waren abgebrannt, viele Bauern von ihrer Scholle ver- 
trieben, die kleinen Leute gänzlich verarmt; ein Drittel der Bevölkerung 
Berlins lebte von Armenunterstützung. Als der König dann nach dem Kriege 
das schlechte Geld (S. 132) auf den wahren Wert herabsetzte, verarmten aber- 
mals Hunderte von wohlhabenden Leuten. Die Ordnung der Polizei, der guten 
Sitte und des Gehorsams war vielfach gelockert, ja geschwunden. Da that 
schnelle Abhilfe not! 
«· Den Arbeitern schaffte der König lohnenden Verdienst bei dem Wieder— 
aufbau der Städte und Dörfer und bei dem Neubau der Schlösser Sanssouci 
und Neues Palais, die er in der Nähe Potsdams aufführen ließ. Den 
kleinen Landwirten schenkte er 40000 Scheffel Getreide zur Aussaat, 
60000 Armeepferde und 70000 Schafe; den am schwersten heimgesuchten 
Gegenden erließ er nicht nur zeitweilig die Stenern — Schlesien auf sechs 
Monate, Pommern und der Neumark auf zwei Jahre —, sondern schenkte 
ihnen auch noch sechzig Millionen Mark bares Geld. Zur Hebung des
	        

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