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Das Königreich Württemberg. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Das Königreich Württemberg. Erster Band. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
kgr-wuerttemberg
Title:
Das Königreich Württemberg.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
kgr_wuerttemberg_1
Title:
Das Königreich Württemberg. Erster Band.
Editor:
Königlich statistisch-topographisches Bureau
Volume count:
1
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
W. Kohlhammer
Document type:
Volume
Collection:
wuerttemberg
Publication year:
1882
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Erstes Buch. Geschichtliche Einteilung und Alterthümer.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweiter Abschnitt. Alterthümer.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Römische Zeit.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Königreich Württemberg.
  • Das Königreich Württemberg. Erster Band. (1)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis des ersten Bandes.
  • Erstes Buch. Geschichtliche Einteilung und Alterthümer.
  • Erster Abschnitt. Geschichtliche Einteilung oder Uebersicht der Geschichte des jetzigen Landes mit besonderer Rücksicht auf die Territorial- und Kulturverhältnisse.
  • Zweiter Abschnitt. Alterthümer.
  • Literatur.
  • Vorgeschichtliche Zeit.
  • Römische Zeit.
  • Römische Straßen und Niederlassungen.
  • Alemannisch-fränkische Zeit.
  • Zusammenstellung der Fundorte.
  • Zweites Buch. Land und Natur.
  • Index
  • Berichtigungen und Nachträge.

Full text

Römische Zeit. 133 
stattungen qualmt Weihrauch empor, werden auch noch die edelsten grie— 
chischen Bronzegefässe mit in das Grab gegeben (Kleinasbergle). 
Wir sehen (bei Hundersingen) zwei edle Frauen tief unten im 
Hügel in der vertieften Grabkammer, zu Füßen der einen liegt das Haupt 
des Lieblingsrosses, und zwischen beiden, aus seinen wenigen Beigaben 
zu schließen, der alte treue Diener, mit der Narbe am Schädel. Auf 
das Grab hin haben die Weiber ihre Webergewichte, mehr als hundert, 
gelegt — und oben im Hügel ruhen wieder Frauen mit prächtigem 
Schmuck und Männer mit Wassen, mit Wagen und Nossegeschirr, Alle 
bei großen Bronzekesseln und um die Häupter den Goldreif. 
Noch schläft mancher Held unter den riesenhaften Hügeln, die auf 
den Berghöhen errichtet, jetzt oft verdeckt sind von düsteren Wäldern. 
Damals müssen wir uns diese mit Grabhügeln bekrönten Hochflächen hell 
und entwaldet, nur besetzt mit einigen uralten Bäumen, denken. 
Der massenhafte Wald war zumeist in den sumpfigen Thälern, im 
Ried und im Wirrsal der Schluchten. — Auf den gesunden, zur Weide- 
wirthschaft und leichtem Ackerbau gleich gut geeigneten Höhen hausten die 
Völker. Da blickten weithin ihre großen Grabhügel, oft umgeben von 
vielen kleineren, traulich zusammen über Strom und Gefilde, und aus den 
Bergketten schauten durch Menschenhand noch edler geformte Berge mit 
Heuneburgen oder alten Opferstätten und gaben, mahnend an die Ver- 
storbenen und an die Nähe der Götter, der ganzen Landschaft eine er- 
habene Weihe. 
Bömische Feit. 
Von dem jetzigen Württemberg gehörte ohne Zweifel Oberschwaben 
am frühesten zum römischen Reich, nemlich zu der schon im Jahr 14 
v. Chr. von Augustus eingerichteten Provinz Rätien. In Folge der 
Varusschlacht (9 n. Chr.) beschränkten sich die ersten Kaiser im Wesent- 
lichen auf die Festhaltung der Rhein= und Donaulinie. Als aber etwa 
80 Jahre später die Römer, um ihre Vertheidigungslinie abzukürzen, 
auch das Land zwischen Rhein und Ober-Donau besetzten, wurde der größere 
Theil dieses Gebiets zu Obergermanien (Germania superior) gezogen, 
welches anfangs noch eine bloße „Militärgrenze“ der Provinz Gallia Bel- 
gica war, später aber, jedenfalls seit Hadrian, eine eigene Provinz bildete. 
Der kleinere Theil nördlich von der Donau, vielleicht auch noch das Fils- 
und Remsthal, wahrscheinlich die Rauhe Alb, jedenfalls aber das Gebiet 
der Wörnitz und Altmühl wurde mit Rätien vereinigt. An einem Theil dieser 
Gegenden haftet der Name „Ries“ (von Rätien) bis auf den heutigen Tag. 
Abgegrenzt und geschützt wurde diese neue, friedliche Erwerbung der 
Römer durch den limes Raeticus, der von Kelheim an der Donau
	        

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