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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
2. Die Erdkugel.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • 1. Das Himmelsgewölbe.
  • 2. Die Erdkugel.
  • 3. Das Meer.
  • 4. Die fünf Erdteile.
  • 5. Europa.
  • 6. Deutschland.
  • A. Norddeutsche Staatengruppe.
  • B. Süddeutsche Staatengruppe.
  • 25. Die Alpen und die Schweiz.
  • 26. Die österreichisch-ungarische Monarchie.
  • 27. Die Niederlande und Belgien.
  • 28. Dänemark und Schweden mit Norwegen.
  • 29. Das Königreich Großbritannien und Irland.
  • 29. Das Königreich Großbritannien und Irland.
  • 30. Die Republik Frankreich.
  • 31. Die Königreiche Spanien und Portugal.
  • 32. Das Königreich Italien.
  • 33. Die Balkan-Halbinsel (Türkei und Griechenland).
  • 34. Das Kaiserreich Rußland.
  • 35. Asien.
  • 36. Afrika.
  • 37. Amerika.
  • 38. Australien.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

— 10 — II 
der Sonne gerade gegenüber, die Erde also zwischen beiden, und zeigt als Voll— 
mond seine ganze Scheibe erleuchtet. Im Vollmond kanns geschehen, daß der 
Erdschatten auf den Mond fällt und eine Mondfinsternis bewirkt (Fig. 3, II). 
Von jetzt schwindet das Licht mehr und mehr auf der rechten Seite, und 21 
Tage nach Neumond zeigt er im letzten Viertel nur seine linke Seite erleuchtet. 
Von da ab schrumpft die Lichtgestalt zuletzt zu einer umgekehrten Sichel oder 
zum Anfangsbogen des geschriebenen A-abnehmender Mond (C) zusammen, 
er kurz vor Sonnenaufgang am östlichen Himmel schwebt. Sieben Tage nach 
dem letzten Viertel tritt wieder Neumond ein. 
2. Die Erdkugel. 
1. Die Gestalt der Erde. Die Erde ist keine Scheibe, wie es den 
Anschein hat, sondern eine weesige Kugel, die frei im Weltraume schwebt. 
Eine Kugel muß sie sein, a) weil ferne Gegenstände, wie Türme und Schiffe, 
zuerst mit den Spitzen und 
erst später beim Näherkommen 
mit den untern Teilen sicht- 
bar werden (Fig. 4); b) weil 
die Erde bei Mondfinster- 
nissen einen runden Schatten 
wirft; c) weil der Horizont 
überall kreisrund ist und sich erweitert, je höher man steht; d) weil man 
rings um die Erde reisen kann, wie man einen Kreidestrich um eine Kugel 
zieht; nach 80 Tagen kann man jetzt wieder daheim sein. Manche schütteln 
den Kopf dazu und meinen, wenn die Erde eine Kugel wäre, so müßten doch 
die Menschen unten und auf der Seite abfallen wie reife Birnen. Es giebt 
aber bei der großen Erdkugel kein oben und kein unten; durch die An- 
iehungs= oder Schwerkraft in ihrem Mittelpunkte zieht sie alle Teile der 
berfläche mit gleicher Kraft an, so daß man auf jedem Punkte die Erde 
unter den Füßen und den Himmel über dem Haupte hat. Eine Abbildung der 
Erdkugel heißt Globus. Wenn man demselben gleichsam die Haut abzieht 
und in zwei Hälften eben ausspannt, so erhält man Planigloben (Fig. 5). 
2. Ihre Größe ist erstaunlich. Der höchste Berg der Erde ist auf 
ihrer Oberfläche noch nicht wie ein Sandkorn auf einer Kegelkugel. Die 
Erdachse, d. h. eine Linie durch den Mittelpunkt der Erde von einem 
Ende der Oberfläche zum andern, beträgt 12755 km (fast 1720 Meilen). 
Die Endpunkte der Erdachse heißen Nord= und Südpol. Der Agquator 
oder Gleicher ist eine Kreislinie um den Erdenleib, gleichweit von den beiden 
Polen; er mißt 40 000 km (5400 Meilen) und teilt die Erde in eine nörd- 
liche und südliche Halbkugel. Er ist in 360 Grade geteilt, von denen 
jeder 111 km (15 Meilen) beträgt. 
3. Ihre Bewegung ist eine doppelte: um die eigene Achse und um 
die Sonne. Erstere bewirkt den Wechsel von Tag und Nacht, letztere den 
Wechsel der Jahreszeiten. Die Erde dreht sich in 24 Stunden oder einem 
Tage um ihre eigene Achse; die der Sonne zugewandte Hälfte hat Tag, die 
abgewandte Nacht. Da sich die Erde von W. nach O. dreht, so muß die 
Sonne im O. ausgehen. Von O. nach W. schreitet nun der Sonnenaufgang 
fort und wandelt in 24 Stunden rings um die Erde. Je weiter man nach 
O. kommt, desto früher hat man Morgen, Mittag und Abend, je weiter nach 
W., desto später. Reise ich nach O., so geht meine Uhr nach reise ich nach 
W., so geht sie vor. In ganz Deutschland werden aber jetzt die Uhren ein- 
heitlich nach der mitteleuropäischen Zeit gestellt, d. h. nach dem Sonnen- 
stande des 15. östlichen Längengrades, unter dem z. B. die Stadt Görlitz liegt. 
  
Fig. 4. Die Kugelgestalt der Erde.
	        

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