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Geschichte des deutschen Volkes.

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des deutschen Volkes.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_3
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1903
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1907
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1907.
Volume count:
91
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlaus Nachfolger
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1907
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungsblatt Nummer 2.
Volume count:
2
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
[8] Ministerialbekanntmachung, betr. Genehmigung des 3. Nachtrags zum Statut der Sparkasse zu Berga a. E.
Volume count:
8
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Geschichte des deutschen Volkes.
  • Cover
  • short_title_page
  • Porträt Kaiser Wilhelm I.
  • Urheberrechtsvermerk
  • Sr. Königlichen Hoheit dem Erbgroßherzog Friedrich von Baden zu seiner Abiturientenprüfung am 5. Juli 1875
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Aus dem Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorwort zur achten Auflage.
  • Vorwort zur zehnten Auflage.
  • Vorwort zur elften Auflage.
  • Vorwort zur zwölften Auflage.
  • Inhalt.
  • Tabelle der deutschen Geschichte.
  • short_title_page
  • Blank page
  • Übersicht.
  • Erste Periode. Deutsche Stammesgeschichte.
  • A. Urgeschichte. Römer und Germanen.
  • B. Die große Völkerwanderung.
  • 1. Hunnen. Westgoten. Vandalen.
  • 2. Angelsachsen. Attila. Untergang des Weströmischen Reiches.
  • 3. Theoderich der Große. Rundblick. Neue Zustände der Germanen.
  • 4. Untergang der Vandalen- und Ostgotenherrschaft.
  • 5. Die Langobarden.
  • C. Der fränkische Stamm.
  • Zweite Periode. Deutsche Kaisergeschichte.
  • A. Die karolingischen Reiche.
  • B. Herrscher aus dem sächsischen Hause.
  • C. Kaiser aus dem fränkischen Hause.
  • D. Herrscher aus dem staufischen Hause.
  • E. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Dritte Periode. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • A. Geschichte des Reiches.
  • B. Deutsche Fürsten- und Ländergeschichte.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Vierte Periode. Deutsche Reformationsgeschichte.
  • A. Reformation der Kirche.
  • B. Gegenreformation und dreißigjähriger Krieg. Zeit des Übergewichts der habsburgischen (österreichisch-spanischen) Monarchien in Europa.
  • C. Deutsches Volksleben in dieser Periode.
  • Fünfte Periode. Deutsche Nationalgeschichte.
  • A. Sinken der habsburgischen Monarchien. Emporwachsen Preußens. 1648-1740.
  • B. Zeitalter Friedrichs des Großen. 1740-1786.
  • C. Kampf gegen die französische Revolution und die Napoleonische Gewaltherrschaft. 1792-1815.
  • D. Deutschland bis zur Herstellung des Kaisertums. 1815-1871. Überblick.

Full text

Die Langobarden. 55 42—45. 35 
jener Zeit nur, daß die Langobarden der Gepiden lange nicht Meister 
werden konnten, daß endlich Alboin im Bunde mit den von Osten vor- 
dringenden finnisch-türkischen Avaren das Gepidenreich vernichtete, der Ge- 
piden Sitze vertragsmäßig, die eigenen freiwillig den Avaren überließ und 
nach Italien zog. 
Schnell unterwarfen die Langobarden Oberitalien, allmählich fast die 
ganze Halbinsel. Nur was mit der Flotte bewahrt werden konnte, Sicilien, 
Sardinien und einige Küstenstriche, Ravenna, Neapel, Genua, blieb den 
Griechen und bildete das Exarchat. Auch Rom blieb dem Namen nach von 
Ostrom abhängig. In der That stand es fast selbständig unter der geist- 
lichen Leitung des Papstes; so gut wie selbständig war auch Venedig 
unter seinem Dogen'). Alles übrige Land fiel den Langobarden zu und 
ward vom Könige wieder einzelnen Herzögen zugeteilt, unter denen Schult- 
heiße und, diesen wieder untergordnet, Dekane standen. Die Römer wurden 
Unterthanen und verloren alle politischen Rechte, ihren Grundbesitz, zum Teil 
auch die Freiheit. Zum Sitz seiner Herrschaft wählte Alboin die Stadt 
Pavia. Hier aber ward er nach kurzer Regierung von der Blutrache seiner 
Gemahlin Rosamunde getroffen. Diese hatte er einst in der Trunkenheit 
gezwungen, aus ihres eigenen Vaters Schädel, den er zur Erinnerung seines 
Sieges als Trinkgeschirr führte, ihm Bescheid zu thun. Sie gewann durch 
List den Helmichis, einen Edlen aus Alboins Gefolge, und ließ ihren Gemahl 
im Schlaf ermorden (573). 
§ 43. Ihm folgte durch Wahl der Herzöge Kleph, nach dessen baldiger 
Ermordung die Herzöge ohne Könige zu herrschen versuchten. Später aber 
erhoben sie doch den Sohn Klephs, Authari, auf den Königsthron. Dieser 
pflanzte seinen Speer an der Straße von Messina auf, zum Zeichen, daß 
er Italien bis zum äußersten Ende durchzogen habe. Von seiner Werbung 
um Theodelinde, die Tochter des Bayernherzogs Garibald, verkündigt 
Sage und Lied. In Theodelinde aber war, da Authari früh starb, dem 
Lande eine weise Herrscherin gewonnen. Die Edeln überließen es ihr 
sogar, einen neuen Gatten zu wählen, und erkannten diesen, den Agilulf, 
damit zugleich auch als ihren König an. Theodelinde baute den Dom zu 
Monza, wo später die langobardische Krone (die eiserne genannt, weil ein 
Nagel vom Kreuz Christi eingeschmiedet war) aufbewahrt ward. Sie bildete 
den noch rohen Sinn der Langobarden, welche bei ihrem Einzuge in Italien 
zwar schon (arianische) #e doch noch manchen heidnischen Gebräuchen 
zugethan waren. In diesem Bestreben unterstützte sie der Papst Gregor 
der Große (590—604), und so kam es, daß viele der Langobarden 
schon damals der allgemeinen (katholischen) Kirche sich zuwandten, während 
andere noch arianisch blieben und erst unter König Grimoald (663—671) 
übertraten; vollständig katholisch ward das Volk wohl erst unter Liutprand, 
(712—744). 
Während sich die kirchliche Einigung des Volkes vollzog, hatte König 
Rothari 644 auch das Volksrecht aufgezeichnet. So waren die Grund- 
lagen eines festen, gesitteten Staates geschaffen. Die Langobarden, erst wild 
und grausam, aber bildsam ihrer Natur nach, wurden allmählich fleißige 
Ackerbauer, die das verwüstete Land wieder emporbrachten. Später verlor 
die Königsgewalt, die auf Wahl beruhte, sehr an Ansehen. Dagegen er- 
hoben sich die Herzöge immer selbständiger, besonders an den Grenzen, 
) d Udux, Herzog- 
3*
	        

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