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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_3
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1903
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1913
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1913.
Volume count:
97
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungsblatt Nr. 41.
Volume count:
41
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 156.) Ministerialbekanntmachung über die Änderung der Postordnung vom 20. März 1900.
Volume count:
156
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

197. 1611 473 
197. Der Kurfürst von Mainz an den Bischof von Speier. 
Johann Jakob Rinck wird E.L. berichtet haben,!was wir ihm auf seine 
Werbung u.a.wegen Abdankung des kurkölnischen und rietbergischen Volkes 
geantwortet baben. Wir haben uns inzwischen bemüht, zur Erhaltung des 
Kredits der katholischen Union das zur Abdankung nötige Geld durch 
Handelsleute aufzubringen; ? da dies in der Eile nicht möglich war, auch 
Kurtrier?uns diedazu nötige Obligation ungefertigt mit dom zurückgeschickt 
bat, dass er erst den Bericht seiner Gesandten vom würzburger Ligatag ab- 
warten und mit dem Domkapitel handeln müsste, sich aber schliesslich 
zur Quote bereit erklärt hat, uud dann auch E. L. wegen Fertigung der 
Obligation Schwierigkeiten einwandten, so lassen wir vorläufig unsere 
und Worms’ Quote, die erlegt worden ist [ein Betrag von 20.435 fl.], 
nach Köln schaffen und mit Triers Quote, falls sie erlegt wird, Hoevelich 
einhändigen, um mit der Bezahlung und Abdankung des riet- 
bergischen Volkes einen Anfang zu machen. Dabei behalten wir, 
nachdem wir unsere Quote berichtigt haben, uns ausdrücklich vor, wenn 
der eine oder der andere Stand mit Erlegung der seinigen säumig wäre 
und dadurch die Last vergrössert würde, dass wir zu deren Tragung 
uns unverbunden erachten und die daraus entstehenden Ungelegenheiten 
auf den Säumigen laden. Unser geworbenes Fähnlein Knechte in 
Mainz wollen wir ehestens abdanken * und der Union vom 17. Mai ab 
deswegen keine weitere Beschwerung zuziehen. E. L, haben 
aber zu ermessen, was durch Ihre und Triers Weigerung, — die 
Obligation des Anleihens vor dem 17. Mai zu fertigen, an dem vermöge 
aufgerichteten Rezesses das Kriegsvolk zu bezahlen gewesen wäre, — 
ans rheinischen Ständen statt des verhofften Vorteils, der uns zur 
Ausstellung der Obligation veranlasst hat, für Ungelegenheit zugewachsen 
ist; wir hätten nämlich, wenn unser wolgemeinter Vorschlag mit 
der Obligation verwirklicht worden wäre, mit dem zu Würzburg 
ı Zur unverzüglichen Abdankung des Kriegsvolks der Liga ge- 
dachte Kurmainz auf Rechnung der rheinischen Kasse eine Anleihe von 
ungefähr 60000 fl. aufzunehmen und sandte deshalb zunächst an Speier 
eine Schuldurkunde zur Unterfertigung; der Bischof aber schickte sie am 
6. Mai unvollzogen zurück, weil die andern Bundesstände den Vorrang hätten, 
er sich erst mit seinem Domkapitel benehmen müsste und das rietbergische 
Volk ihn nichte angienge (Wmz., a. a. O.; Or). Der Kurfürst lehnte am 
8. Mai diese Gründe ab und erinnerte den Bischof, wie gerade er vordem 
das Bundeswesen so stark und eifrig betrieben habe; die Höhe des Aus- 
stanldes rühre davon her, dass der Bischof seine Quote nicht rechtzeitig 
erlegt habe; vom rietbergischen Volk habe Kurmainz ebenso wenig Vorteil 
gehabt wie Speier (Wmz., a. a. O.; Kpt.). Darauf ordnete der Bischof am 
12. Mai seinen Rat Johann Jakob Rinck von Baldenstein nach Mainz ab 
(Beglaubigung vom 12. Mai; ebenda). 
? Am 13. Mai berichten die beiden mainzer Handelsleute Hieronymus 
Costa und Johann Paul Volpi dem Kurfürst über ihren Miserfolg, in Köln 
die Geldsumme aufzubringen (Wmz, a. a. O.; Or.). 
* Kurtrier an Kurmainz am 14. Mai (Wmz., a. a. O.; Or.). 
* Vgl. no. 154, 8. 381, Anm. 2. 
Mai 19
	        

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