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Allgemeine Staatslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Staatslehre

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_3
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1903
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1915
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen auf das Jahr 1915.
Volume count:
99
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1915
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungsblatt Nr. 34.
Volume count:
34
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 114.) Gesetz über die Anpassung des Landesrechts an reichsgesetzliche Vorschriften, die die Anlegung des Grundbuchs zur Voraussetzung haben.
Volume count:
114
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Staatslehre
  • Title page
  • postscript
  • Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorrede zur ersten Auflage.
  • Vorrede zur zweiten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Erstes Buch - Einleitende Untersuchungen.
  • Erstes Kapitel - Die Aufgabe der Staatslehre.
  • Zweites Kapitel - Die Methodik der Staatslehre.
  • Drittes Kapitel - Die Geschichte der Staatslehre.
  • Viertes Kapitel - Die Beziehungen der Staatslehre zur Gesamtheit der Wissenschaften.
  • Zweites Buch - Allgemeine Sozialehre des Staates.
  • fünftes Kapitel - Der Name des Staates. Griechische, römische, mittelalterliche Terminologie. Entstehung des Wortes „Staat". Seine Mehrdeutigkeit bis in die neueste Zeit. Andere Bezeichnungen.
  • Sechstes Kapitel - Das Wesen des Staates.
  • I. Die Erkenntnisarten des Staates. Objektive und subjektive Betrachtungsweise. Historisch-politische und juristische Erkenntnisweise.
  • II. Die einzelnen Staatstheorien.
  • A. Theorien vom überwiegenden objektiven Sein des Staates.
  • B. Theorien vom überwiegenden subjektiven Sein des Staates.
  • C. Die juristischen Lehren vom Staate. Der Staat als Rechtsbegriff
  • Durch den Rechtsbegriff kein reales Sein des Staates erkannt. Notwendigkeit der Erörterung der einzelnen juristischen Theorien vom Standpunkt heutiger publizistischer Wissenschaft. Drei Möglichkeiten juristischer Erfassung des Staates.
  • 1. Der Staat als Objekt. Der Staat als Anstalt.
  • 2. Der Staat als Rechtsverhältnis.
  • 3. Der Staat als Rechtssubjekt. Vereinigungstheorien.
  • Rückblick auf die Staatstheorien. Erklärungsversuche entweder individualistisch-atomistisch oder kollektivistisch universalistisch.
  • III. Entwicklung des Staatsbegriffes.
  • Siebentes Kapitel - Die Lehren von der Rechtfertigung des Staates.
  • Achtes Kapitel - Die Lehren vom Zweck des Staates.
  • Neuntes Kapitel - Entstehung und Untergang des Staates.
  • Zehntes Kapitel - Die geschichtlichen Haupttypen des Staates.
  • Elftes Kapitel - Staat und Recht.
  • Drittes Buch - Allgemeine Staatslehre.
  • Zwölftes Kapitel - Die Gliederung des öffentlichen Rechtes.
  • Dreizehntes Kapitel - Die rechtliche Stellung der Elemente des Staates.
  • Vierzehntes Kapitel - Die Eigenschaften der Staatsgewalt
  • Fünfzehntes Kapitel - Die Staatsverfassung.
  • Sechzehntes Kapitel - Die Staatsorgane.
  • Siebzehntes Kapitel - Repräsentation und repräsentative Organe.
  • Achtzehntes Kapitel - Die Funktionen des Staates.
  • Neunzehntes Kapitel - Die Gliederung des Staates.
  • Zwanzigstes Kapitel - Die Staatsformen.
  • Einundzwanzigstes Kapitel - Die Staatenverbindungen.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel - Die Garantien des öffentlichen Rechtes.
  • Verzeichnis der Abweichungen (Korrekturen).
  • Namen- und Sachregister.
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Z

Full text

170 Zweites Buch. Allgemeine Soziallehre des Staates. 
Qualität, sondern ist, wie alle Rechtsbegriffe, seinem Wesen nach 
eine Relation. Der Mensch ist Rechtssubjekt, heißt, daß er in 
bestimmten, vom Rechte normierten oder anerkannten Beziehungen 
zur Rechtsordnung steht. Subjekt im Rechtssinne ist daher kein 
Wesen, keine Substanz, sondern eine verliehene, durch den Willen 
der Rechtsordnung geschaffene Fähigkeit. Voraussetzung der 
Rechtsfähigkeit ist zwar stets der Mensch, da alles Recht Be- 
ziehung zwischen Menschen ist. Allein mit nichten ist es irgendwie 
durch die Logik gefordert, daß nur dem Einzelmenschen diese 
Qualität zugeschrieben werde, dagegen jede Subjektivierung einer 
Menschengesamtheit, eines Kollektivums in das Gebiet der Fiktionen 
gehöre. Hier hat vielmehr die juristische Erkenntnis anzuknüpfen 
an die Ergebnisse der Erkenntnis des Staates als realer Er- 
scheinung. Ist der Staat ein Verband mit kollektiver Einheit, 
ist diese Einheit keine Fiktion, sondern eine unserem Bewußtsein 
notwendige Form der Synthese, die wie alle Tatsachen unseres 
Bewußtseins unseren Institutionen zugrunde zu legen ist, dann 
sind solche Kollektiveinheiten nicht minder der Rechtssubjektivität 
fähig als die menschlichen Individuen. Durch Erhebung einer 
Kollektiveinheit zum Rechtssubjekt geht daher keine Fingierung 
einer nicht existierenden Substanz vor sich, die nunmehr als das 
Wesen proklamiert wird, an das die Rechtsordnung anknüpft. 
  
théorie de la personnalité morale I 1906 p. 265 ff.; Salleilles De la 
personnalité juridique 1910 p. 658 f.; Hauriou Principes 1910 p. 100; 
für Italien sei hingewiesen auf Orlando Principii p. 16, für England 
auf Holland The Elements of Jurisprudence, 11. ed. Oxford 1910 
p. 124 ff, 365, 382 f., Brown in The Law Quarterly Review vol. 21 (1905) 
p. 376 ff. und The Juridical Review vol. 18 (1906) p. 16; für die Nieder- 
lande auf Krabbe Die Lehre der Rechtssouveränität 1906 S. 197 ff.; 
für Belgien auf Delwaide La personnalité de l’État 1906 p. 3 ff. In 
Amerika pflegt der Staat als body politic definiert zu werden (so z. B. 
Story Commentaries on the Constitution of the United States § 207, 
Cooley Constitutional Limitations 6. ed. p. 3). Von einer „juristic 
person“ spricht ausdrücklich D. J. Hill, World organization 1911 p. 26 ff., 
36 ff. Dort zwingen schon die Rechtsverhältnisse zwischen Union und 
Einzelstaat, den Staat als Rechtssubjekt zu erfassen. Das Obergericht 
der Union erklärte: „A State is a body of free persons, united together 
for the common benefit, to enjoy peaceably what is their own, and to 
do justice to others“ (vgl. Holland p. 48). Vor allem aber ist es die 
gesamte völkerrechtliche Literatur, die widerspruchslos den Staat als 
Rechtssubjekt bezeichnet und ihn daher als Person definiert. Über die 
Entwicklung der Persönlichkeitslehre vgl. die vorzüglichen Ausführungen 
von Bernatzik a. a. O. S. 185 ff.
	        

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