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Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.

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Bibliographic data

fullscreen: Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1887
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1887.
Shelfmark:
rgbl_1887
Volume count:
21
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1887
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No 18.
Volume count:
18
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 1722.) Nachtragskonvention zur deutsch-rumänischen Handelskonvention vom 14. November 1877.
Volume count:
1722
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Entstehung und Bedeutung der Preußischen Städteordnung.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Einleitung. Anordnung des Stoffes und Skizze des Gedankengangs.
  • Erster Abschnitt. Die deutschen Städte im Mittelalter: Ihre Blütezeit.
  • Die allgemeinen politischen und wirtschaftlichen Zustände im Reiche etwa seit 1200; die äußere machtvolle Stellung der Städte.
  • Die Zahl der Städte und ihre Größe.
  • Ein Städtebild über das Leben und Treiben im Inneren der mittelalterlichen Stadt.
  • Geistige Kultur.
  • Die wirtschaftliche Gliederung der Bevölkerung: ,,Genossenschaft".
  • Die äußere Verfassungsform.
  • Verwaltungsbefugnisse des Rates: freieste Selbstverwaltung.
  • Zweiter Abschnitt. Die deutschen Städte im 16. und 17. Jahrhundert: Die Korruption der städtischen Verwaltung.
  • Die wirtschaftlichen und politischen Zustände im Reiche: Allmählicher Verfall des Bürgertums.
  • Zahlen.
  • Städtebild dieser Zeit.
  • Form der Verfassung des Stadtregiments und Art seiner Verwaltungstätigkeit.
  • Verhältnis der Stadtbehörde zur Bürgerschaft: keine Gemeindevertretung.
  • Lehre aus dieser historischen Entwicklung für die Anwendung des Prinzips der Selbstverwaltung.
  • Dritter Abschnitt. Die preußischen Städte im 17. und 18. Jahrhundert: Vernichtung städtischer Freiheit.
  • Die mit der Vernichtung städtischer Selbständigkeit endende Entwicklung eine historische Notwendigkeit.
  • Der Große Kurfürst. Mittel, um Einfluß auf die Städte zu gewinnen: Garnisonen und Akzise.
  • Friedrich Wilhelm I.: seine durchgreifenden Maßnahmen. Verhältnis der Staatsbehörde, insbesondere des Militärs zur Stadt.
  • Das kurze Zwischenspiel des Allgemeinen Landrechts.
  • Größe damaliger Städte
  • Ein Städtebild damaliger Zeit.
  • Schilderung der Einwohner: ihr bürgerliches und Familienleben.
  • Ihr politisches Leben.
  • Ursachen des Zusammenbruchs 1806.
  • Vierter Abschnitt. Die preußische Städteordnung vom 19. November 1808.
  • Erstes Kapitel. Die Stellung der Städteordnung im Gesamtreformwerk Stein-Hardenbergs.
  • Zweites Kapitel. Die Entstehungsgeschichte der Städteordnung.
  • Drittes Kapitel. Die Schöpfer der Städteordnung: Freiherr von Stein und Frey.
  • Viertes Kapitel. Der Inhalt und Geist der Städteordnung.
  • Fünftes Kapitel. Einführung und unmittelbare Wirkung der Städteordnung.
  • Sechstes Kapitel. Die Bedeutung der Städteordnung.
  • Literaturangaben.
  • Die Städteordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 30. Mai 1853, für Westfalen vom 19. März 1856 und für die Rheinprovinz vom 15. Mai 1856.

Full text

— 14 — 
in die dunkle Landschaft, bis sein Hornruf und das Frühgeläut der 
kleinen Glocken das Anbrechen eines neuen Arbeitstages verkündeten. 
Doch was bedarf es weiterer Schilderung! 
Hat doch Richard Wagner unserer Phantasie das Leben der 
mittelalterlichen Stadt mit all seinem freundlichen Zauber und Glanz 
in den „Meistersingern“ lebendig genug hingestellt: 
Wie friedsam treuer Sitten 
getrost in Tat und Werk 
liegt nicht in Deutschlands Mitten 
mein liebes Nürenberg! 
Und diese Meistersingerzeit zeigt uns weiter deutlich, welche Be- 
deutung das Bürgertum damaliger Zeit für die Kulturentwickelung 
Deutschlands gehabt hat. 
Wie kann die Kunst wohl unwert sein? 
Daß unsere Meister sie gepflegt, 
grad' recht nach ihrer Art, 
nach ihrem Sinne treu gehegt, 
das hat sie echt bewahrt; 
im Drang der schlimmen Jahr' 
blieb sie doch deutsch und wahr! 
Was wollt ihr von den Meistern mehr? 
Zerfällt erst deutsches Volk und Reich 
in falscher welscher Majestät, 
kein Fürst dann mehr sein Volk versteht, 
und welschen Dunst mit welschem Tand 
sie pflanzen uns ins deutsche Land. 
Was deutsch und echt, wüßt' keiner mehr, 
lebt's nicht in deutscher Meister Ehr'. 
Wie gewichtig ist allein die einzige Stadt Nürnberg für deutsche 
Kultur gewesen. Denken wir nur an die Namen ihrer Bürger: 
Albrecht Dürer und Peter Vischer, Veit Stoß und Adam Kraft, 
Hans Sachs und Wilibald Pirkheimer, Peter Flötner und 
Peter Henlein. 
Das Bürgertum, und kein anderer Stand, war auch in diesen 
Zeiten der Kulturträger. Ja, als es, seit etwa 1450, in politischer 
Beziehung zu sinken begann, steigert sich seine Bedeutung für die geistige 
Kultur jener Tage noch zu hoher Blüte. 
Ist auch der Grundzug der städtischen Kultur jener Zeit — bei gewiß 
auch sonst vielen Schwächen — mehr materieller Art und kann diese 
sich auch nicht mit dem glänzenden geistigen und künstlerischen Leben 
italienischer Städterepubliken jener Tage messen, so hatte sie doch das 
Bedeutende vor unserer heutigen voraus, daß sie, eben wie die Wohl- 
häbigkeit, in die breiten Schichten des Bürgertums hinein ging und 
daß sie einen einheitlichen Charakter trug.
	        

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