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Aberglaube, Sitte und Brauch im sächsischen Erzgebirge.

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Bibliographic data

fullscreen: Aberglaube, Sitte und Brauch im sächsischen Erzgebirge.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1906
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1906.
Volume count:
40
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr 12.
Volume count:
12
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 3206.) Verordnung, betreffend die Verrichtungen der Standesbeamten in bezug auf solche Militärpersonen der Kaiserlichen Marine, welche ihr Standquartier nicht innerhalb des Deutschen Reichs haben oder dasselbe nach eingetretener Mobilmachung verlassen haben, sowie in bezug auf alle Militärpersonen, welche sich auf den in Dienst gestellten Schiffen oder anderen Fahrzeugen der Kaiserlichen Marine befinden.
Volume count:
3206
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Aberglaube, Sitte und Brauch im sächsischen Erzgebirge.
  • Title page
  • Introduction
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Das obererzgebirgische Bauernhaus.
  • II. Die Tracht.
  • III. Geburt und Taufe.
  • IV. Die Hochzeit.
  • V. Volksmedizin.
  • VI. Tod und Begräbnis.
  • VII. Das Jahr und seine Feste.
  • VIII. Landwirtschaftliche Gebräuche.
  • IX. Die Tiere, Pflanzen, Gestirne und Naturerscheinungen im Volksglauben.
  • Register.
  • Advertising

Full text

—24 — 
Worten: „Morgen zu Hof mit Flegel, Rechen, Mistgabel!“ oder etwas 
anderem (Gro.) oder: „Morgen früh zu Hof!“ (Pf.). Sein Nachtdienst 
dauerte in der Regel von 10 Uhr abends bis 3, bez. 4 Uhr morgens. 
In Schönfeld tutete er dreimal ins Horn, nachdem die Glocke 10 ge- 
schlagen hatte, und sang: 
Hört, ihr Leute, laßt euch sagen, 
Die Glocke hat 10 Uhr geschlagen, 
Bewahrt das Feuer und das Licht, 
Daß unsrer Gemeinde kein Schaden gebricht. 
Lobet den Herren! 
Um 11: Die Nacht ist vor der Tür 
Und liegt schon auf der Erden, 
Mein Jesu, komm herfür 
Und laß es lichte werden. 
Bei dir, o Jesulein, 
Ist lauter Sonnenschein. 
Lobet den Herren! 
Um 12: Nun sich der Tag geendet hat — 
(Sächs. Gesangbuch Nr. 488). 
Dafür bekam er von jedem Bauer wöchentlich 6 Pf., von jedem 
Häusler 3 Pf., die er am Schlusse jeder Woche selbst zu holen hatte, 
wobei auf einzelnen Flecken auch nebenbei etwas mit abfiel, wie Eier, 
Fleisch, Stollen u. a. In Pf. zahlte jede Familie 3 Pf. wöchentlich. 
In Mittweida bei Schwarzenberg sang der Wächter: 
Hört, ihr Herren, und laßt euch sagen, 
Die Glocke hat zehn geschlagen. 
Zehn Gebot', die gab uns Gott ein, 
Auf daß wir sollen heilig sein. 
Hört, ihr Herren, und laßt euch sagen, 
Die Glocke hat elf geschlagen. 
Elf Jünger standen Jesu bei, 
Hilf, daß ich auch darunter seil 
Hört, ihr Herren, und laßt euch sagen, 
Die Glocke hat zwölf geschlagen, 
Zwölf Uhr heißt es Mitternacht, 
O Mensch, sei auf dein Heil bedacht! 
1) 1849 ordnete der Stadtrat zu A. an, daß die Nachtwächter sich fernerhin 
bei der Ausübung ihres Wachtdienstes mit Ausnahme bei Feuerbrünsten des Hornes 
enthalten sollten, 1851 bekamen sie zur Abrufung der Stunden Stundenhörner, 
womit sie die 10. Stunde vor Mitternacht durch 1 mal Blasen, 
*7 77 77 77 77 "7 
77 12. 77 77 7 — 77 77 
„ 1. „ nach „ „ 1 „ „ 
77 2. 7“ 77 1 77 2 77 77 
77 3. » » 77 77 3 7 77 
*1. 4. * # 77 7* 4 * 57 
anzeigen mußten. (Vergl. Annab. Wochenblatt, 1851, Nr. 8).
	        

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