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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1916
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1916.
Volume count:
50
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 242
Volume count:
242
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Zollvereinsverhandlungen, Rechbergs Entlassung. -- Fortdauer des Konflikts in Preußen.
  • Entfremdung zwischen Preußen und Österreich wegen dessen Haltung gegen den Augustenburger. -- Kronrat vom 21. Juli.
  • Systemwechsel in Österreich, Vorschlag des Grafen Blome, Konvention von Gastein. -- Bismarck in Biarritz.
  • Weitere Reibungen mit Österreich in Schleswig-Holstein. -- Bismarck und der König vor der Frage eines Krieges mit Österreich.
  • Verschlechterung des Verhältnisses zu Österreich. -- Bündnis mit Italien.
  • Der Antrag Preußens auf Berufung eines deutschen Parlaments, das allgemeine Wahlrecht. -- Mißtrauen in der öffentlichen Meinung.
  • Verhandlungen mit Österreich. -- Die Krisis auf dem Höhepunkt. -- Die Gablenzsche Verhandlung.
  • Napoleons Kongreß- und Kompensationspläne. -- Verhandlungen am Bundestage, die Abstimmung vom 14. Juni.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

Reibungen mit Osterreich. Trohender Konflikt. Konvention von Gastein. 597 
In ÖOsterreich hatte sich eben der Systemwechsel vollzogen, durch den das 
Febrnarpatent und die Gesamtstaatsidee preisgegeben und der Ansgleich mit 
Ungarn angebahnt wurde. Graf Beleredi war an die Spitze des Ministeriums 
getreten; die Regierung hatte mit den Deutschen gebrochen, ohne sich noch mit 
den Ungarn versöhnt zu haben; die Finanzen befanden sich in der kläglichsten 
Verfassung. Da kam ein Vorschlag sehr gelegen, den der österreichische Gesandte 
in München, Graf Blomec, machte, ein geborener Holsteiner und Konvertit. Er 
schlug vor, man solle die Verwaltung der Herzogtümer teilen, um die Kouflikte, 
die sich aus dem Kondominium ergaben, zu vermeiden; dabei sollte die Son- 
veränität ungeteilt in den Händen beider Mächte bleiben; man hatte in OÖsterreich 
den Hintergedanken, die Anerkennung des Erbprinzen am Ende doch noch durch- 
setzen zu können. Bismarck nahm den Teilungsgedanken als Grundlage neuer 
Verhandlungen an, die vom 10. bis zum 14. August in Gastein geführt wurden, 
wo der König sich zur Kur aufhielt und wo auch Blome erschien. Ihm kam es 
darauf an, Zeit zu gewinnen und noch günstigere Konjunkturen für den Krieg 
abzuwarten. Man einigte sich dahin, daß die Verwaltung in Schleswig dem 
König von Preußen, in Holstein dem Kaiser von Österreich zustehen sollte. 
Rendsburg sollte Bundesfestung, Kiel Bundeshafen werden für die von Bundes- 
wegen zu schaffende Flotte; Preußen behielt sich aber dort Kommando= und 
Polizeigewalt vor samt dem Recht, die Marinestation einzurichten; es wahrte 
sich die Befugnis, den Kanal durch Holstein zu bauen und Schleswig-Holstein an 
sein Post= und Telegraphenwesen anzuschließen; der Eintritt der Herzogtümer in 
den Zollverein wurde in Anssicht geuommen; zwei Militärstraßen durch Holstein 
sollten für Preußen die Verbindung mit Schleswig herstellen. Seine Rechte aus 
Lauenburg trat Csterreich gegen eine Geldsumme an Preußen ab. Dieses Ab- 
kommen — die Konvention von Gastein — wurde von den beiden Monarchen 
bei einer persönlichen Zusammenkunft in Salzburg am 20. August endgültig 
vollzogen. König Wilhelm war sehr froh, daß die drohende Notwendigkeit eines 
Krieges mit Österreich, zu dem er sich nur sehr schwer entschlossen hätte, ab- 
gewandt war. Damals hat er Bismarck in den Grafenstand erhoben. Auch 
Bismarck konnte mit Genngtunng auf diesen diplomatischen Erfolg blicken: 
Österreich war in der augustenburgischen Frage gefesselt und wieder in offenen 
Gegensatz zu den Mittelstaaten gebracht; im übrigen gab er sich keinen 
Tänschungen über das Unzulängliche dieser Abkunft hin und ließ sich angelegen 
sein, die Beziehungen zu den Mächten zu pflegen, deren Haltung in einem 
künftigen Konflikt förderlich oder schadlich werden konnte. 
Vor allem kam es ihm darauf an, sich mit Napoleon ins Einvernehmen 
zu setzen, dessen Regierung deutliche Zeichen des Unmuts über das Abkommen 
zwischen Preußen und Österreich gegeben hatte; das Nationalitätsprinzip, als 
dessen Vertreter sich Napoleon erklärt hatte, schien ja dabei schnöde verleugunet 
worden zu sein, und außerdem wurde Napoleon immer nurnhig, wenn Preußen 
und Osterreich zusammengingen. Unter dem Vorwand einer Erholungsreise begab 
sich Bismarck mit Frau und Tochter in hastiger Fahrt nach Biarritz, um dort mit 
Napoleon zu verhandeln. Der König hatte ihm die größte Vorsicht auferlegt, und 
zu bindenden Verabredungen ist es nicht gekommen. Aber Bismarck überzengte 
sich, daß Napoleon bei einem Bruch mit Österreich wohlwollende Neutralität 
beobachten werde, und daß er Preußen nicht nur die Einverleibung von Schleswig-
	        

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