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Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

Monograph

Persistent identifier:
weigand_geschichte_bayern_1899
Title:
Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
Author:
Friedrich, Johann
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Carl Meyer
Document type:
Monograph
Collection:
bayern
Publication year:
1899
DDC Group:
900
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

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Document type:
Monograph
Structure type:
Advertising

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
  • Title page
  • I. Inhaltsverzeichnis nach Querschnitten.
  • II. Inhaltsverzeichnis nach Längsschnitten.
  • III. Tafel der bedeutendsten Regenten Bayerns.
  • I. Die Zeit des Heidentums.
  • II. Die Zeit des Kampfes zwischen Heidentum und Christentum.
  • III. Die Zeit der Lehensherrschaft.
  • IV. Die Zeit des Verfalls der Kaisermacht.
  • V. Die Zeit der Reformation.
  • VI. Die Zeit des dreißigjährigen Krieges.
  • VII. Die Zeit der Fürstenmacht.
  • VIII. Die Zeit der Fremdherrschaft.
  • IX. Die Zeit des Ringens nach Einheit und Freiheit.
  • X. Die Gegenwart.
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Full text

  
2 I. Die Zeit des Heidentums. 
  
Im Laufe der Zeit hatten aber einzelne reichbegüterte Geschlechter, 
die ihren Ursprung von den Göttern herleiteten, ein größeres Ansehen 
erlangt und erhoben sich über die Freien. Sie bildeten den Stand 
des Adels oder der Edelinge. Die Hörigen oder Liten hatten keinen 
eigenen Grund und Boden, sondern erhielten ihn gegen bestimmte 
Abgaben von den Freien. Unterworfene Völker gerieten gewöhnlich 
in Hörigkeit. Die unfreien Knechte oder Schalke waren ganz in die 
Gewalt des Herrn gegeben. Kriegsgefangene und landfremde Leute 
kamen in Knechtschaft: sie dienten meiftens auf dem Herrenhofe als 
Gesinde. · 
4. Der Freie überließ die Pflege des Viehes und die Bestellung 
des Ackers gewöhnlich den Unfreien, während er selbst nur als Ver- 
walter dabei thätig war. In voller Rüstung, das kurze Schwert um 
die Lenden, den langen Speer in der Rechten und den Linden= oder 
Weidenschild am linken Arme, zog er am liebsten in den Wald hinaus, 
um im Kampfe mit wilden Tieren seine Kraft zu erproben oder auch 
im Streite mit unliebsamen Nachbarn Kriegsgefangene zu machen 
und Ackerlose zu gewinnen. Wurde dem Besiegten die Wahl ge- 
lassen, so zog er lieber wieder zu neuem Kampfe in die Fremde, als 
daß er in der Heimat für andere arbeitete. Nur drei Gewerbe gab 
es, die auch dem freien Mann zur Ehre gereichten: die Waffenschmiede- 
kunst, die Töpferei und Wollenweberei. 
5. Den gemeinsamen Namen „Deutsche“ kannten unsere Vorfahren 
nicht. Auch ihre Sprache wurde noch nicht als die deutsche bezeichnet; 
sie hatte in den verschiedenen Gegenden unseres Vaterlandes beson- 
dere Mundarten. Ein starker Unterschied herrschte in dieser Beziehung 
zwischen Osten und Westen, und im Westen wieder zwischen dem süd- 
lichen Gebirgs= und dem nördlichen Flachlande. Aus den Mundarten 
des Südens entstand das ÖOber= oder Hochdeutsche, aus denen 
des Nordens das Nieder= oder Plattdeutsche. Auch die Schriftzeichen 
oder Buchstaben waren unsern Vorfahren fremd; sie verstanden daher 
weder die Kunst des Schreibens und des Buchdrucks, noch die des 
Lesens. Nur Einzelnen im Volke, besonders den Priestern, waren die 
Runen bekannt; das waren geheimnisvolle Zeichen, welche auf buchene 
Stäbe eingeritzt und zum Weissagen, Losen und Zaubern benutzt 
wurden. Runen waren die Anfänge unserer Schriftzeichen; von den 
Buchenstäben, in die sie geritzt wurden, sind unsere Worte Buchstabe 
und Buch hergekommen. 
2. Jas altdeutsche Gehöft. 
1. In alten Zeiten baute sich jeder Hausvater sein Haus mit 
eigenen Leuten oder mit Hilfe der Nachbarn aus gewaltigen Baum- 
stämmen. Das Haus hatte in verschiedenen Gegenden verschiedene 
Bauart. Das schöne Ansehen und die bequeme Eimichtung unserer 
Häuser fehlten ihm. Die Wände bestanden aus Fachwerk. Die Fächer
	        

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