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Königlich-Baterisches
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Regierungsblatt.
XXVII. Stück. München,
Samstag den s. April 1809.
–
Allgemeine Verordnungen.
(Die Nomitnation der Pollzel-Direktoren, Kommissäere,
Mrnaren und Offizianten für das
gesamte Kduigreich derreffend.)
Wir Maxtmilian Joseph,
von Gottes Gnaden König von Baiern.
U die, sowohl in der am à34. September
1808 erlassenen Instruktion der Polizei-Direktionen
in den Städcen, als
in Unserer allgemeinen Verordnung vom 24.
Dezember 1 3o08: über die Organisation
der städtischen Polizei= Behörden
enthaltenen Normen in Vollzug zu sezen, haben
Wir beschlossen, zur Nomination der sämt'
lichen Polizet: Direktoren, Kommissäre, Akmare
und Offizlanten zu schreiten.
Wir haben daher zu diesen Stellen ernannt
die in dem XXVI. Siucke des diesiährigen
Regierungsblartes bereirs ausgeschriebeden
Individuen.
Da Wir aber bei dieser Ernennung
in Betreff der Zahl des anzustellenden Personals
bei einigen Städten von den in der
oben erwähnten Ve-ordnung vom 2 J. Dezember
18 enthalrenen Bestimmungen Uns aus bewegenden
Ursachen abzugehen veranlaßt besunden
haben, wollen Wir diese zwar schon
aus der Designarion ersichtliche Abänderungen
zu Vermeidung alles Mißverstandes und
zu Vorbeugung aller Reklamationen, welchen
Wir nicht Statt zu geben gedenken, auch in
der gegenwärtigen Nominations-Urkunde,
nebst den von Uns beschlossenen anderweirigen
Maßregeln, in folgenden Arrikeln bestimmt
ausdrücken.
I. Die Städte Schweinfurt und Lindau
erhalten keinen eigenen Dolizei-Kommissär,
sondern die in diesen Städcen bestehenden
Landrichter haben, nach der Analogie
Unserer Verordnung vom 24. Dezember 1808
V. o. die Funktionen der Polizei-Kommissäre
zu versehen, und zur Besorgung der Poltzei-Geschäfte
den für diese Städte ernannten Akmar
und Offizianten zu verwenden.
II. Die Seddte:
Schweinfurt,
Rothenburg,
Dinkelsbühl,
Nördlingen,
Ingolstadt,
Neuburg,
Burghausen und
Kindau
erhalten nur Einen Yolizei Offiziamen.
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