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voller Arbeit begriffen, denn er hatte bereits einen Kutscher
ausfindig gemacht, welcher schon zwei andere Passaglere
nach Berlin bringen, und uns den andern Morgen
um fünf Uhr im Gasthof abholen wollte. Nun galt
es, in Eile noch von den Personen Abschied zu nehmen,
die sich uns so wohlwollend erwiesen hatten. Abends gieng
ich zu Herrn Weinlich, weil dieser Ehrenmann wegen
seiner Geschäfte nur in den Abendstunden anzutreffen
war, um mich bei ihm nicht allein zu verabschieden, sondern
ihn auch um eintge Recommandationsschreiben nach
Berlin zu bitten. Das Unglück wollte, daß Herr Weinlich
gerade auf dem Lande war, da er jedoch den Abend
noch zurück erwartet wurde, lud mich seine liebenswürdige
Tochter ein, seine Heimkunft abzuwarten, die mit.
jedem Augenblick erfolgen könne.
Dieses Mädchen besaß Geist und Bildung, und als
Tochter eines berübmiten Architekten sprach sie gern und
mit Einsicht über Baukunst. Die Unterredung führte
uns auf die Briefe ihres Vaters über Rom und auf die
Kunst in Stallen. So gieng wohl eine Stunde vorüber,
und ich bielt es nun für schicklich, mich zu entfernen.
Beim Abschied gab Demeoiselle Weinlich mir die Versicherung,
ich sollte darauf rechnen, die von ihrem Vater
gewünschten Empfehlungsbriefe in der Frühe des nächsten
Morgens noch vor unserer Abreise zu erbalten.
Als uns der Kellner gegen fünf Uhr des andern Morgens
weckte, und Licht ins Zimmer brachte, übergab er
mir zugleich ein Schreiben von Herrn Weinlich worin
er es bedauerte, daß er mich gestern Abend bei seiner
Räckkehr nicht mehr angetroffen; er wünsche mir eine