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(Steuergesetz für die Jahre 1854, 1855 und 1856 vom 16. Dezember
1853, Regierungs-Blatt S. 361), wird jedoch
am 1. Januar für das ganze Jahr
anfällig so, daß im Laufe jedes Jahres-Quartals der vierte Theil derselben
zur Erhebung kommt.
3) Die Erwerbsteuer von fremden Handels= und Gewerbe-Treibenden bei der
Aushändigung des ausgefertigten Gewerbescheines, welche nur gegen Zahlung
des betreffenden Steuersatzes zu bewirken ist.
4) Die Hundesteuer jedesmal mit dem 1. April und 1. Oktober dergestalt,
daß der halbjährige Betrag derselben, je in den ersten 14 Tagen des
Monats April und des Monats Oktober voraus erhoben werden muß.
5) Die Landes-Brandversicherungsbeiträge an dem Tage, welchen die deshalb
erlassenen besonderen Ausschreiben als Entrichtungs-Termin festsetzen,
so daß innerhalb von vier Wochen, von diesem Tage an gerechnet, die
Erhebung der Beiträge vollständig zu erfolgen hat.
8. 17.
Die Entrichtung der Grundsteuer ist von demjenigen zu fordern, auf dessen
Namen das Grundstück im Kataster eingetragen steht und so lange bis die Abschreibung
im Kataster geschehen ist. Wenn der angeschriebene Eigenthümer abwesend
ist, ohne einen Bevollmächtigten bestellt zu haben, wenn derselbe die
Steuerentrichtung verweigert, oder aus sonst einem Grunde die Steuern von
ihm nicht beigebracht werden können: so hat der Steuereinnehmer der ihm vorgesetzten
Obereinnahme Anzeige zu machen, damit sich diese, wo nöthig, an das
für die Grundsteuern haftende Grundstück selbst, bezüglich an die Früchte und
Erträge desselben halte.
Verlassen zum ersten Theile, oder zum zweiten Theile der Einkommensteuer-Ortsquote
beitragspflichtige Personen in der ersten Hälfte des Jahres nach erfolgter
Aufstellung und Publikation der bezüglichen Steuerrollen ihren bisherigen
Wohnort oder Aufenthaltsort: so ist von denselben (F. 16 Ziffer 2) in diesem
Orte nur der Steuerbetrag für jene Jahreshälfte zu erheben.
Findet aber der Wegzug solcher Beitragspflichtigen nach dem 1. Juli
Statt: so ist von denselben die volle Jahressteuer ebenfalls an die Steuereinnahme
des Ortes, den sie verlassen, noch zu bezahlen.
Hinsichtlich der Steuer von Einkommen aus Grund und Boden sind jedoch
die Steuerpflichtigen (zur Einkommensteuer-Ortsquote zweiten Theils der Orts-Quote
erster Abtheilung) in allen Fällen für die Abentrichtung des vollen Jahres-Steuerbetrages
in Anspruch zu nehmen.