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nicht einmal alle vereiniget lagen, die an kein Meer stießen,
die nicht zur Herrschaft eines großen schiffbaren Flusses
brachten, ließen sich Entwuͤrfe auch nur anfangen, zu deren
Ausfuͤhrung jener große Fürst selbst durch die geographische
Lage seiner Lande eingeladen wurde. Wie glücklich wurde
auch nicht eine Ausführung erleichtert, da so mancher fleißige-Holländische
Coloniste gleich nach dem Wesiphälischen Frieden
den Staaten eines Fürsten zuzog, dessen treffliche Regierung
er vom Clevischen her kannte, den er als wohlwollenden
Blutsfreund des unterdrückten Oranischen Hauses liebte, und
unter dessen Schutze er seinen Gott so ruhig verehren durfte
als unter dem Regimente seiner Edelmögenden Herren.
Sobald die Vorsehung auch uns eine nur dreißigjäbrige
Regierung Georgs I. schenkte, so bald sie uns den noch
größeren Sohn Georgs nur drei Jahre noch länger als den
Vater lieh, so bald sie durch die glückliche Vereinigung
des Lüneburgischen und die unerwartete Erwerbung der
Schwedischen Herzogthümer Bremen und Verden endlich
eine große Statsmasse bildete, die der höheren Veredlung
und der vollkommneren Beglückung durch Austalten
zum auswärtigen Haudel und durch ausgebreitetere innere
Cultur fähig zu werden schien, so entwickelte sich auch einc so
berrliche Blüthe des allgemeinsten Wohlstandes, daß wenige
Deutsche Staaten auch nur einzelne solcher Epochen
in ihrer Geschichte aufweisen können, als die neueste
ganze Geschichte der Deutschen Staaten Georgs III. ist.
zu bilden, was eigentlich blos Vorbereitung zur Einführung
einer höheren Eultur war. Johann Friederich regierte 14
Jahre; unter seiner Regierung lauter Soldatenlärmen Wohl
wird ein Volk am Ende auch dadurch gebildet, aber manche Umstaͤnde
muͤssen parallel laufen, sonst gibt es die einseitigste gefährlichste
Bildung. Erust August regierte 18 Jahre; unter
ihm sieng zuerst eine planmässige Besörderung der Cultur an.