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nen Weisungen, Befeble und Verordnungen
zu. Jährlich bat er gemeinschaftlich mit
dem General-Sekretär einen Bericht über
den Zustand der Akademie, ihre inneren Verblenisse,
so wie über die vorhandenen Bedürfnisse
zu erstatten. Ihm bleibt die Wahl
der Modelle so wie die besondere Aufssche
über die unmittelbaren Aktribute der Akademie
überlassen.
Wir werden bei dieser Stekle jederzeit auf
einen Mann von ausgczeichneter Geschicklichkeit
und entschiedenem Künstler. Ruhme Rücksicht
nehmen; versehen Uns aber dagegen zu
dem jedesmaligen Direktor, daß er auch zu
dem Unterrichte persönlich mitwirken, ihm
wo es erfoderlich ist, nachbelfen, ihn erganzen,
und besonders den schon weiter gediehenen
Zöglingen mit Rath und That an die
Hand gehen werde.
XXVII. Pflichten des General“Sekretädrs
Der General-Sekretär Hat die literarischen
Verbälenisse der Akademie und alle diesenigen
Geschäfte zu besorgen, die sich aus
dem Begriffe derselben als einer Kunstgesellschaft
ergeben. Er hat das Protekoll in den
Sizungen zu führen, gemeinschaftlich mit
dem Direktor der Akademie die Berichte zu
entwerfen, und diese, so wie alle Ausfertigungen
der Akademie zu unterzeichnen. Ihm
liegt cs ob, die Korrespondenz zu fübren; er
verfaßt die Doogramme, in welchen die Preis=Aufgaben,
so wie die, in welchen das motirirte
Urtheil der Akademie, und die Preis-Ertbeilungen
bekannt gemacht werden. Er
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hat ferner die bei den jaͤhrlichen oͤffentlichen
Versammlungen vorzulesende Notiz von den
Arbeiten der Akademie nebst dem Auszuge
aus ibrer Korrespondenz zu verfertigen, und
erscheint bei allen feierlichen Gelegenbeiten
als der Redner der Akademie. Siegel und
Abten-sind in seiner Verwahrung.
Zum General- Sekretär soll immer ein
Gelehrter ernannt werden, der mit theoretischen
Kenntnissen die nötbige literarische Bildung
verbindet.
XXVIII. Pflichten der Professoren.
Die Professoren haben ausser der treuen
und fleissigen Besorgung der ihnen vorge
schriebenen tehrstunden als Mitglieder der
Akademie noch die besondere Verbindlichkeie,
den Sizungen derselben regelmässig beizuwohnen,
ihre Ansichten nach Pflicht und
Gewissen, freimüthig, unpartheiisch und ohne
Nebenabsicht zu eröffnen, und über alle in
den Sizungen vorfallenden Aeusserungen das
strengste kollegialische Stillschweigen zu beobachten.
XXIX. Ordnung bei den Sizungen.
Die ordentlichen, wie die ausserordentlichen
und öffentlichen Sizungen werden von
dem Direktor der Akademie zusammen berusen.
Ausserordentliche Sizungen sinden besonders
zur Bestimmung der Preis Aufgaben,
so wie zur Beurtheilung der Konkurrenz,
Stücke statt.
In den ordentlichen Sizungen werden die
Gegenstände, welche in Beratbschlagung
genommen werden sollen, nach der Ordnung,
wie sie an die Mkademie gelangt find, von