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b) die bayerischen Alpen zwischen Lech und Inn mit dem
höchsten deutschen Berge, der Zugspitze (2960m);
c) die Salzburger Alpen zwischen Inn und Salzach
mit dem Watzmann (2715 m) und dem Untersberg
(1975 m);
2) der schwäbisch-fränkische Jura, eine Fortsetzung der
rauhen Alp; er zieht sich von Ulm bis zur Altmühl nördlich
von der Donau längs derselben hin, wendet sich dann
nach Norden und erstreckt sich bis an den Main; ein Teil
von ihm am rechten Altmühlufer heißt der Hahnenkamm;
nordwestlich davon erhebt sich der alleinstehende Hesselberg
(709m); der Norden des Jura wird „Fränkische
Schweiz“ genannt; dort finden sich viele Tropfsteinhöhlen,
unter denen die Gailenreuther Höble die merkwürdigste
ist;
3) der Steigerwald, ein Waldgebirge mit fruchtbaren Thälern,
das sich zwischen dem Main und der Aisch gegen die
Rednitz hinzieht;
4) das Fichtelgebirge mit dem Schneeberg (1060m)
und dem Ochsenkopf (1020m), im Nordosten Bayerns;
von ihm aus fließt die Saale nach Norden, die Eger nach
Osten, die Nab nach Süden, der Main nach Westen;
5) der Böhmerwald, Bayerns Ostgrenze gegen Böhmen;
er zieht sich vom Fichtelgebirge südöstlich gegen die Donau;
seine höchsten Gipfel sind der Arber (1475m), der Rachel
(1460m), der Lusen (1370 m) und der Dreisesselberg
(1315 m);
6) der bayerische Wald, der südwestliche Teil des Böhmerwaldes,
zwischen dem Regen und der Donau mit dem Dreitannenriegel
(1225 m);
7) der Frankenwald, der sich vom Fichtelgebirge nordwestlich
hinzieht, mit dem Döbraberg (780m);
8) der Spessart, ein waldiges Hügelland im Nordwesten
Bayerns, auf drei Seiten vom Main eingeschlossen, mit dem
Geiersberg (615 m);
9) die Rhön mit dem Kreuzberg (930m), nordöstlich vom
Spessart.