Full text : Die Schlacht bei Forbach und die Wehrkraft des deutschen Volkes.

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mit  gewaltiger  Übermacht,  deren  etwas  kleinere
Hälfte  uns  unverdient  zugute  kam,  was  wir  immer
so  leicht  vergessen!  Auch  dieser  Tatsache  gebührt
ein  Denkmal  in  Erz!  Und  trotz  dieser  Überlegenheit
hätte  eine  der  unsrigen  gleiche  Führung  uns  niemals
annähernd  solche  iiörfolge  gebracht.  \Väre  die  Führung
  cine  bessere  gewesen  als  die  unsere  (das  gibt
es  nämlich  auch),  so  war  an  eine  Niederlage  mit
Landabnahme  nicht  zu  denken.  Wır  mußten  uns
im  besten  Falle  mit  einer  Erstattung  der  Kosten  begnügen.
  Diese  Beurteilung  darf  mit  dem  Ausblick
auf  die  gewaltige  Erhebung  des  tapferen  und  begeisterten
  französischen  Volkes  nach  dem  Sturze  des
Kaiserreiches  um  .dringendes  Gehör  bitten.  Die  fast
gänzlich  führer-  und  rückgratlose  Erhebung  hat  uns
schon  ernorme  Schwierigkeiten  bereitet.  Sıe  wäre
gekommen,  ob  kaiserlich  oder  republikanisch,  sie  galt
nur  dem  Landesfeinde.  \as  wurde,  wenn  sıe  aufgenommen
  wäre  durch  einen  Bestand  von  300  000
alten  Troupiers!?  —  Dicser  Perspektive  folgt  nur
noch  eine  ganz  kurze  Verfolgung  einiger  Gesichtspunkte,
  bevor  wir  uns  der  eigentlichen  Aufgabe  widmen.
  Ein  großer  Fehler  lag  von  vornherein  in  der
Auswahl  der  Armeeführer.  Man  hatte  sich  in  Steinmetz
  vergriffen,  aber  auch  Prinz  Friedrich  Karl  war
nicht  so  hervorragend  als  Führer,  daß  ein  Göben
ohne  Armee  bleiben  durfte  und  sich  mit  einem  Korps
begnügen  mußte.  Obwohl  persönlich  mutig  und  ein
tüchtiger  Korpsführer,  fehlten  ihm  zum  Feldherrn
der  stets  bereite  moralische  \agemut,  die  klarblickende
  Phantasie  und  —  die  Verleugnung  von
Eigensinn,  wodurch  er  der  Oberleitung  manche
Schwierigkeiten  bereitet  hat.  Mit  kurzen  Worten:
Er  war  auf  dem  Gebiete  der  höheren  Führung  kein