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b) nach Ablehnung des Ankaufs der Wolle durch die Kriegswollbedarf-Aktiengesellschaft in Berlin.
für die abgelehnten Mengen.
Die freigegebenen Mengen sind gesondert von den übrigen zu halten.
Die Anträge sind (im Falle b unter genauer Angabe der abgelehnten Menge und Übersendung
eines Musters) an die Kriegs-Rohstoff-Abteilung des Königlich Preußischen Kriegsministeriums, Sektion W. 1.,
Berlin SW 48, Verl. Hedemannstr. 10, zu richten, welche für die Entscheidung zuständig ist.
§ 13.
Übergangsbestimmung.
Wollvorräte, die bei Inkrafttreten dieser Bekanntmachung vorhanden sind, dürfen ohne Rücksicht.
auf die im § 5 Abs. 1 bestimmte Frist innerhalb eines Monats nach Inkrafttreten der Bekanntmachung
gemäß den Bestimmungen des § 5 zum Waschen abgeliefert und gemäß den Bestimmungen des § 6
veräußert werden. In allen übrigen Beziehungen findet die vorliegende Bekanntmachung auch auf diese
Wollvorräte Anwendung.
l 14.
Anfragen und Anträge.
Alle auf die vorstehenden Anordnungen bezüglichen Anfragen und Anträge sind an die Kriegs-Rohstoff-Abteilung
des Königlich Preußischen Kriegsministeriums, Sektion W. I., Berlin SW. 48, Verl.
Hedemannstr. 10, zu richten und am Kopfe des Schreibens mit der Aufschrift „Wollbeschlagnahme" zu
versehen.
l 15.
Inkrafttreten.
Diese Bekanntmachung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft.
h Die Bekanntmachung Nr. W. I. 3808/8. 15. K. R. A. wird durch diese Bekanntmachung aufgehoben.
Stettin, den 18. Juli 1916.
Der stellvertretende Kommandierende General des II. Armeekorps.
Frhr. v. Vietinghoff,
General der Kavallerie à la suite des Kürassier-Regiments „Königin“.
Schriftleitung im Bureau der Königlichen Regierung in Stettin. Druck von F. Hessenland G. m. b. H. in Stettin.