ministerium, den Herrn Vizepräsidenken des Abgeordnetenhauses,
den Herrn Präsidenten des Herrenhauses,
den Herrn Chef des Militärkabinetts, den Herrn Chef
des Zivilkabinetts und einige Mir nahestehende militärische
Führer gegangen sind.
Ich sage Euer Exzellenz hiermit Lebewohl mit dem
heißen Wunsche, daß unser geliebtes Vaterland aus
diesen schweren Stürmen den Weg zu innerer Gesun—
dung und einer neuen besseren Zukunft finden möge,
und schließe als Ihr
(gez.) Wilhelm
Kronprinz des Deutschen Reiches
und von Preußen.
An Seine Exzellenz Herrn Generalfeldmarschall von
Hindenburg, Chef des Generalstabes des Feldheeres,
Großes Hauptquartier.“
Ich habe bald nach diesen Vorgängen den Wunsch
gehabt, daß alles und daß namentlich der Hergang der
während meines Aufenthaltes beim A. O. K. 3 zwischen
meiner Heeresgruppe in Vielsalm und der Regierung
in Berlin spielenden Verhandlungen in einem kurzen
Tatsachenberichte festgelegt werde. Ich setze dieses von
meinem Chef, dem Generalmajor Grafen von der Schu—
lenburg, und von meinen beiden verhandelnden Adju—
tanten Müller und Müldner aufgesetzte und unterzeich—
nete Schriftstück als Ergänzung zu der von mir selbst
gegebenen Schilderung hierher:
„Tatsachenbericht zu den Vorgängen vom
10. und 11. November 1918.
Der Chef des Generalstabes der Heeresgruppe Deut—
scher Kronprinz, Generalmajor Graf Schulenburg, hat
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