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wille fest, seine eigenen Söhne und sein eigenes Geld für Verfolgung der
Zwecke jener gehaßten Partei herzugeben.
Diese Erscheinung, dieses Mißtrauen erschien um so mehr gerechtfertigt,
je mehr die Glieder der Krenzzeitung an dem schlauen Manöver festhielten,
sich das Ansehen zu geben, als gehörte die Armee ihnen an; stets
mit besonderer Betonung von „unserer Armee“ und von dem zu sprechen,
was diese will und nicht will. Die Herren wissen zwar dabei sehr genau
und besser als ihre Gegner, daß die Armee von dem Augenblick an nicht
mehr ihr Wertzeug ist, seit sie den Leuten nicht mehr weiß machen können,
daß ihre Interessen und Zwecke die der Krone wären. Sie fangen deshalb
auch schon an, in dieser Beziehung bescheidvener zu sein. Sie sagen jetzt,
daß sie zwar kein Mandat hätten, im Namen der Armee zu sprechen;
aber, geben sie vor, sie kennten die Armee. Nein, sie kennen sie
nicht; sie kennen nur diejenigen in ihr, welche zu ihrer Partei schwören,
und die machen die Armee nicht aus. Der Geist, den die Herren in die
Armee legen möchten oder in ihr vermuthen, ist nur der Herren eigener
Geist. —
Das preußische Heer wird stets treu und sest zu seinem Könige und
Kriegsherrn stehen und halten, selbst noch dann, wenn schon alle Kirchenpatrone
der Mark gegen ihn aufständen; sogar noch dann, wenn schon
die Banner aller norddeutschen Junker, der Borries, Beust und Dalwigks
vor den Thoren Berlins lägen. Es wird sich niemals zum Werkzeuge
einer politischen Partei hergeben, noch vazu einer solchen, die, zöge eine
einzige mächtige Hand sich ganz von ihr ab, spurlos im Staate verschwinden
würde, wie ein leckes Boot, das sich zu keck auf den Ocean gewagt
hat, und die jetzt schon, wo sie noch stark und geschlossen dasteht, zu denselben
Mitteln und Mittelchen greift, welche einst die Straßen-Demokratie
anwandte, nämlich durch Volksklubs, Bolls-Blätter und -Blättchen dem
Eigennutz der stupiden Masse zu schmeicheln. —
Mit großer Kühnheit hat die Partei zu schnell die Maske fallen lassen,
und der bloße Versuch, die aus den Söhnen des mit ihrer Verkommenheit
vertrauten Landes bestehende Armee zu einem Werkzeuge für ihre Zwecke
zu machen, möchte jetzt ein sehr, sehr gewagtes Spiel für sie selbst sein,
und dabei der Fluch der daraus hervorgehenden Folgen leicht nur auf die
Urheber selbst zurückfallen. — Die Freude, bei den Wahlen Unteroffiziere
und Leute mit der Kreuzzeitungspartei stimmen zu sehen, wenn die Compagnie-Chefs
es thun, diese Freude gönnt ihr jeder von Herzen; es müßte
auch wunderlich zugehen, wäre es anders. Damit möge sie sich aber
auch begnügen und einmal in den Wahllisten nachsehen (sie liegen ja offen