Full text : Spittler’s sämmtliche Werke. Fünfter Band. (5)

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Connerionen  einen  staͤrkern  Einfluß  auf  ihn  haben  koͤnnten,
als  er  selbst  mit  hellem  Bewußtseyn  sich  erinnern  mochte,
so  war's  der  Bischof.  So  eben  erst  war  er  auch  zu  dieser
hohen  Wuͤrde  gestiegen.  Wie  nachher  die  ganze  Revolution
seinen  Charakter  entwickelte,  so  zeigte  sich  offenbar  etwas
von  Schlauheit  in  ihm.  Der  Gang,  den  er  manchmal
nahm,  war  zwar  nicht  ganz  unrechtlich,  aber  es  bedurfte
doch  mehr  denn  einmal  weitlaͤuftiger  Erklaͤrungen,  daß  es
kein  unrechtlicher  Weg  sey;  und  wenigstens  der  Schleichweg
war  unverkennbar.

Uebrigens  hatten  beide  Maͤnner  nicht  blos  den  Muth
der  Unternehmung  und  den  des  unerschrockensten  Vollendens,
sondern  auch  das  Talent  der  augenblicklichen  Antwort,  wer
auch  ihr  Gegner  seyn  mochte.  Nansen  scharf  und  tiefeinschneidend;
  der  Bischof  sachter,  wie  es  dem  geistlichen  Manne
ziemte,  und  dabei  so  unbefangen  munter,  daß  man  ihm
fast  gerne  verzieh,  wenn  man  auch  empfand,  daß  er  zutraf
  *).  Nansen  vergaß  nie,  wie  sicher  er  auf  seinen  Magistrat
  und  auf  seine  Bürgerschaft  zählen  könne,  und  dies
gab  ihm  selbst  in  den  größten  Momenten  eine  Ruhe,  die
sonst  kein  Cäsar  behalten  kann,  wenn's  über  den  Rubikon
geht.  Der  Bischof  aber,  der  eine  seltene  Suada  besaß,  und
alles  so  schdn  zu  drehen  wußte,  daß  man  seiner  Meinung
wurde,  so  wenig  man  auch  dazu  Lust  hatte,  schien  das  Privilegium
  der  Freimüthigkeit,  das  ihm  sein  Stand  gab,  mit
einer  recht  mutherregenden  Jovialität  benutzen  zu  können.
Beide  aber  wußten  die  Taktik  trefflich,  die  sic  gerade  gegen

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)  Eralt  ipli  rara  ingenil  amoenilas,  venusti  in  loduendo  sales,
et.  innoxia  urbanilas.

Aus  der  Varentation,  die  ihm  der  Coppenh.  Prof.  der  Theol.

Matthi.  Fossius  1668  hielt,  in  Willen  Memor.  Theolog.  p.  1611.