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So einfach diese Thatsachen sind, so wichtige Folgen knüpfen
sich daran. Und es find glückliche Resultate für die einstweilige
Beruhigung Deutschlands, für die Machtstellung Preußens, sowie
für die innere deutsche Politik.
Es ist angedeutet, von welchen Besorgnissen Deutschland
wegen eines von Frankreich drohenden Angriffes und wegen des
Verlustes seiner Integrität erfüllt war. Wenn auch materielle
Gründe diese Besorgnisse ausschlossen, sie waren vorhanden. Sie
fanden vielleicht mehr in der Zersplitterung der deutschen Zustände
und in der Ueberzeugung von der Schwäche der deutschen Wehrhaftigkeit,
als in der Haltung Frankreichs ihren Grund. Es
bedurfte eines formalen Beruhigungsmittels, auf welche erfahrungsmäßig
die Börse, das wirthschaftliche Leben und besonders der
gewerbliche Unternehmungsgeist Werth legt. Wenn nun der
Prinz-Regent von Preußen, welcher von Anfang seiner Regierung
ab die Wahrung der Integrität Deutschlands für seine erste
Aufgabe erklärt hat, diesen Punkt zur Bedingung einer Zusammenkunft
mit dem Kaiser der Franzosen macht, und nur in dessen
Voraussetzung auf persönliche Verhandlungen eingeht, auch bei
dieser friedlichen Veranlassung wiederholt die Integrität Deutschlands
als seine erste Aufgabe vor der Welt bezeichnet, so wird
die öffentliche Meinung dieselbe durch Preußen nicht mehr für
gefährdet erachten. Das Gerücht von der Abtretung der Rheinprovinzen
wird sich zerstreuen. Sollten noch Insinuationen gegen
Preußen in dieser Richtung von der österreichischen Partei fortdauern,
die große Mehrzahl der Deutschen und alle Preußen
werden auf Manneswort und Mannesehre bauen. Beide gelten
mehr als Protokolle.
Auf der andern Seite werden die Versicherungen friedlicher
und freundschaftlicher Gefinnungen, welche der Kaiser Napoleon
Deutschland und der Prinz von Preußen Frankreich gegenüber
abgegeben haben, zur Beruhigung beider großen Länder noch