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Widerspruch der Regierungen gescheiterten Arbeit der Nationalversammlung
zu Frankfurt, von der mißlungenen deutschen Union
und von den nutzlosen Dresdener Conferenzen. Wie konnte
man selbst bei dem besten Willen Preußens und dem mächtigen
Einflusse des Prinz-Regenten voraussetzen, daß aus den vertraulichen
Besprechungen in Baden, wo die Minister fehlten, wo
Oesterreich und eine Menge anderer Staaten nicht vertreten war,
eine befriedigende Neugestaltung des Gesammtvaterlandes hervorgehen
werde? 1
Die nationale Partei setzte es auch nicht voraus. Wohl
aber hatte sie Sorge vor einem Fürstencongreß in deutschen Angelegenheiten.
Nicht als ob man von dem Prinz-Regenten von
Preußen hätte annehmen dürfen, daß er in der Umgebung seiner
fürstlichen Standesgenossen das deutsche Volk hätte vergessen oder
seine nationale Politik hätte aufgeben können. Radicale Umwandlungen
dieser Art sind bei einem gewissenhaften Manne unmöglich.
Die öffentliche Meinung würde sich auch empören bei
dem Gedanken, Preußen könne den Frieden mit Oesterreich und
seine Verständigung mit Oesterreichs Anhängern um den Preis
verhängnißvoller Concessionen und mit dem Abfalle von seiner
liberalen und nationalen Politik erkaufen. Wohl aber war zu
besorgen, daß, um wenigstens einzelne und nächste Einigungspunkte
anzubahnen, um statt des Ganzen Etwas zu erreichen, von
preußischer Seite einige wichtige Zugeständnisse gemacht werden
könnten, deren Tragweite nicht abzusehen war. Ein magerer
Vergleich in einem schon gewonnenen Processe, indem nur die
Sentenz noch nicht publicirt ist! Ein Compromiß, das die von
der Nation sehnsüchtig erwarteten Umwandlungen für längere
Zeit vertagt oder verfälscht hätte!
Auch diese Besorgnisse sind gescheitert, theils an der hohen
Einsicht und Charakterfestigkeit des Prinz-Regenten, theils an
den Forderungen, welche die Fürsten der Mittelstaaten für die
Gewährung von winzigen Concessionen ihrerseits aufstellten,