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das Wohl der Christenheit so lang fatale Bulle aus: Begimini
ecclesiae militantis u. s. w. In derselben schränkt der
Pabst, um doch noch Einiges zu thun, die Zahl der Mitglieder
in der Art ein, daß nicht mebr als sechzig seyn sollten;
dagegen weil er aks Missionärs-Orden so geschäftig seyn
mußte, nirgends sichern Sitz hatte, diepensirte ihn der Pabst
vom Brevierlesen. Ignatius wurde 1541 — eine der traurigsten
Epochen für die Menschheit! — zum ersten General
des Ordens (Praepositus Generalis) gemacht. Als solcher
macht er sogleich seine Austheilung, fast so, wie man sich
vorstellt, daß unter die Söhne Noahs die Welt ehemals vertheilt
worden sey. Er blieb in Rom; er mußte in der Nähe
seyn. Eine Partie Brüder schickte er nach Deutschland, wo
aber gleich einer davon Franziskaner-Schicksal hatte. Er
kommt nach Regensburg, packt hier Bischof und Volk an,
so daß sie ihn in der Donau ersäufen wollten. Der andere
ging nach Insbruck, wo sich damals der rdmische König Ferdinand
aushielt, bei dem er sich so einschleicht, daß er sein
Günsiling wird. So sendet er in alle Welt aus, vorzüglich
nach Ostindien wird der heilige Fa verius bestimmt, der über
Lissabon dahin abging. Der Apostel der Ostindier, der recht
viel Anlage zu einem Jesuiten des damaligen Zeitalters hatte,
bekümmert sich nicht darum, Sprachen zu lernen; er rechnete
auf den heiligen Geist, der sich aber nicht einfand. Alles, was
er mitnahm, waren vier Briefe, einen Brief vom Pabst, worin
er zum Nuntius apostolicus von ganz Indien erklärt
war, worin er das Recht bekam, die chrisiliche Religion im
ganzen Orient auszubreiten, dann drei Empfehlungsschreiben
an König David von Abyssinien und an alle hohen Häupter
und Fürsten vom Vorgebirge der guren Hoffnung an bis zum
Ganges. Er sah indeß bald, daß es nbthig sey, die Landes-Sprache
zu lernen. Da er ein paar Worte verstand, fing