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b) bey Erwerb von Realiekten oder Rechten;
Jc) bey Neubauten;
d) bey allen Verpachtungen oder Geld-Vorleihen
an Magistcats-Glieder, und
an ihre Verwandte in auf und absteigender
dinie, dann Seiten-Verwandte
und Verschwägerte im ersten Grade;
e) bey Capitals-Aufnahmen für die Gemeinde;
bepy Eleferungs. Contracten;
6) bey Regulirung unständiger Gem einde=Dienste
und Gemeinde-Umlagen,
b) über die entworfenen Schulden-Tilgungs-Plaͤne;
i) uͤber die Gemeinde- und Stiftungs-Rechnungen
(nach H. 59.).
Außer den hier angefuͤhrten Faͤllen ist
der Magistrat befugt, wo er es fuͤr zweckmäßig
erachtet, auch in anderen Angelegenheiren
die Gemeinde Bevollmächtigten mit
ihren Erinnerungen zu vernehmen.
h. 83. Der Magistrat ist schuldig, die
Bemerkungen und Abstimmungen der Gemeinde-Bevollmächtigten
möglichst zu berücksichtigen;
— glaubt er, davon abweichen zu
müssen, so hat er, insoferne nicht Gefahr
auf dem Verzuge haftet, die Genehmigung
der Kreis-Reglerung, respect. des einschlägigen
Land= oder Gutzherrlichen Gerichts, darüber
einzuholen.
(. 34. Auch außer den oben G. 82. sperifieirten
Fällen sind die Gemeinde-Bevollmächtigten
bercchtiget, dem Magistate eine schristücche
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Erinnerung zu übergeben: so oft sie einen
bedeutenden Nachtheil für das Gemeinde-Wohl
wahrnehmen, oder einen das Gemein"
de-Beßte fördernden Vorschlag machen zu
müssen glauben; — auch steht es ihnen frey,
Beschwerden über die Gemeinde" Verwaltung,
wenn sie von dem Magistrate nicht
erlediget werden sollten, bey der Kreis Regierung
und resp. bey dem vorgesetzten Landoder
Gutsherrlichen Gerichte, durch schrife,
liche Vorstellungen anzubringen.
III.
Von ihren Versammlungen und Vorrechten.
#. #S. Die Gemeinde Bevollmächtigten
versammeln sich immer nur im Gemeinde:
Hause; sie wählen sich alle drey Jahre
aus ihrer Mitte einen Vorsteher und einen
Protocollführer, welcher auch alle schriftlir
chen Aufsätze besorgt.
. 86. Ihre Versammlungen finden state:
a) so oft sie der Magistrat in den G. 82.
bestimmten Fällen dazu auffordert;
b) so oft sie bey besonderen Veranlassungen,
nach G. 84., es für nothwendig
erachten; — von welchen außerordenclichen
Versammlungen sie jedoch dem
Magistrate und der außer diesem in der
Scadt befindlichen besondern Yollcey-Behärde
jederzeit die vorldusige Anzeige
zu meachen haben.
Der Gemeinde= Bevollmächtigte, welcher
bey einer angesagten Versammlung ohne eine