Full text : Handbuch für Preußische Verwaltungsbeamte. Erster Band. (1)

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Taxe  der  (Neceptur-)  Arbeiten.

Mit  Rücksicht  auf  den  gestiegenen  Preis  des  Semen  Lycopodül  wird  Folgendes  bestimmt:


Für  die  Bereitung  von  Pillen,  nemlich  die  Mengung  und  Formation  derselben,
mit  Einschluß  der  Bestreuung  mit  einem  Pulver,  dessen  Tarpreis  nicht  höber
  als  1  Kreuzer  für  die  Drachme  steht,  und  mit  Einschluß  der  Ausefertigung
  und  Signirung  wird  berechnet:

bis  auf  30  Pillen  4kr.
über  30  Pillen  bis  zu  120  b  bun  fr  je  weitere

  30  Pillen  .  ..  .  .  Z2kr.
über  120  Pillen  für  je  weitere  30  Pillen  kr.

Wenn  zur  Bestreuung  ein  Pulver  von  böherem  Werth  verordnet  wird,  so  wird  die
erfordert  gewesene  Menge  desselben  besonders  berechnet.  «

Taxe  der  Gefässe:

Grüne  Gläser  sammt  Kork  und  Tektur

bis  zu  8  Unzen:  RBZBEBEir.
über  8  „  „  12  „  .  ..  .  .  Otr.
»  1  2  u  l  24  »  -·.....-..  9  kr.

Für  Gewichtsmengen  über  12  Unzen  sind  starke  Gläser  entweder  von  der  gewöhnlichen
  Bouteillenform  oder  sogenannte  Pfundgläser  zu  verwenden.
Weiße  Gläser  bis  zu  12  Unzen,  wenn  sie  verlangt  werden,  werden  um  die  Hälfte
böher  berechnet.
Wenn  bei  Arzneilieferungen  auf  Rechnung  öffentlicher  Kassen  an  öffentliche  Anstalten
oder  für  Epidemieen  Gläser  oder  Töpfe  gereinigt  zurückgegeben  werden,  so  sind  an  dem
Betrag  der  Rechnung  abzuziehen: