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Art.
Das Versteigerungs- und Zuschlags-Hrotokoll
nebst den darauf sich beziehenden
Aeren wird von dem Versteigerungs= Commissär
unter persönlicher Verantwortung für
Schaden und Kosten in den auf die Versteigerung
folgenden vierzehn Tagen an die
Kanzley des betrefsenden Bezirks-Gerichtes
zum weitern Gebrauche eingesendet.
Die Gerichtsschreiberey hat die Einregistrirung
dieses Protokolls in zehen Tagen
nach Empfang desselben zu besorgen.
Art. 22.
Der betreffende Auszug dieses Protokolls
wird dem Erstelgerer nur dann ausgeliesert,
wenn er dem Gerichtsschreiber die
Quitungen über die Entrschtung der Vernteigerungs-Kosten
(Ark. 18.) mit dem Beweise
beibringt, daß er den bis dahin zu
ersüllenden Verkaufs, Bedingungen Genüge
geleistet habe.
Die besagten Quirtungen bleiben beim
Orlginak des Protokolls.
Bringe der Ersteigerer die gedachten Beweise
im Monnrsfrift nach erfolgtem Zuschlage
nicht bei, so kanm er durch eine neue, auf seine
Gefahr und Kosten vorzunehmende Versteige:
rung vorbehalelich der übrigen rechtlichen
Zwangs-Mittel, dazu angehalten werden.
21.
Art. 23.
Die in dem Arnkel 1, 5 0, 7 und 11
angedrohten Richtigkeiten sollen in den Fäl-—
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len, wo es auf die vorgeschriebene Bezeichnung
von Personen oder Sachen ankoͤmm,
nicht als solche richterlich beachtet werden,
wenn troz der mangelhaften oder unregelmdßigen
Bezeichnung kein gegründeter Zweisel
über die Identität dieser Personen oder Sa#
chen obwaltet.
II.
Gon den Incident-Punkten bel
dem Zwangs= WVeräußerungs=Verfahren
von Immobilien.
Art. 24.—
Jede Incident-Sereitsfrage, die bei eis
nem Zwangs-Verdußerung-Verfahren entsteht,
wird bei den Gerichten, ohne Vorladung
vor das Vermittelungs-Amt, summarisch
verhandelt und entschieden.
Art. 25.
In ben in dem Art. 4. hier oben vorgesehenen
Faͤllen findet die Verbindung (jonction)
des Verfahrens statt.
Art. 26.
Uebernimmt derjenige, welcher zuerst
bei dem Gerichte auf Gücer-Veräuperung