die Untersuchung Statt gehabt hat,
erkannt.
Der festgesetzte Beitrag, oder die Bemerkung,
daß wegen Unvermöglichkeit des
Gesangenen kein Beitrag angesebt worden
sey, wird von dem ÖOberamts-Gericht,
oder dem Oberamt, bei dem der
Verurtheilte in Untersuchung gestanden.,
in dem Einlieferungs = Schein ausgedrückt,
welcher lehtere der Polizeihaus,
Imlpection als Beleg ihrer Rechnung
dient.
4.
Die nachträgliche Ansehung eines Beitrags
findet Statt, wenn während der
Strafdauer dem Gefangenen, der zur Zeit
selner Einlieferung kein beitragfhiges
Vermögen oder Einkommen besessen, ein
solches an fällt. Sie wird von der Kreis-Regierung
unmittelbar, von dem Oberamts-Richter
unter Umschlag an die Kreis-Reglerung,
der Polizeihaus-Inspection
eroͤffnet.
5.
Die pünktliche Einlieferung des Beitrags
an die Polizeihaus-Inspection wird
der nächsten Obrigkeit des Gefangenen
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zur Pflicht gemacht, welcher auch obliegt,
von eintretenden Vermögens= oder Einkommens-Veränderungen
(pet. 4) dem
ihr vorgesehten Oberamt eine Anzeige zu
erstatten, welche von diesem nach Verschiedenheit
der Fälle entweder an die Kreis-Regierung
einberichtet, oder an das Oberamts-Gericht,
bei dem der Gefangene
in Untersuchung gestanden, mitgetheilt
wird.
Die Beiträge sind mit dem Ablauf der
Strafzeit zum Einzug zu bringen. Ausstände
können nicht nachgegeben werden.
6.
Vorstehende Bestimmungen treten mit
dem 1. Januar 1826 in Wirksamkeit. Bei
den vor diesem Termin in die Polizeihäuser
eingelieferten Straf-Gefangenen
kommen die bisherigen Vorschriften in
Ansehung des Kosten-Ersatzes zur Anwendung.
Stuttgart den #r. Nobember 1825.
Auf Seiner Königlichen Majestät
besonderen Befehl:
Schmidlin.