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liegt nun nicht bloß eine geschichtliche Zälschung, sonder
eine Nichtachtung der Selbstbekenntnisse des helden selbst.
Uicht ohne sein Jutun ist doch jene immer vermehrte
Sammlung von Bismarck-Briefen entstanden, der man
in der Tat einen Ehrenplatz unter den klassischen Zeugdeutschen
Lebens anweisen muß; nicht ohne sein
da dem r de des dhern ten Kanzlers das des
Seite, wahrlich ein breimmittel „gegen die OedeZ des modernen
Materialismus- ). Und diese zeugnisse seines
imneren Lebens sind um so wirkungsvoller, als sie völlig ohne
flnspruch und Demonstration auftreten. Sie begegnen
mitten in Mitteilungen, die „sich nicht auf den Juß setzen,
jedesmal eine Krt von geistigem Sonntagsrock zum Briefschreiben
anzuziehen“, „sich nicht genieren, gewöhnliche
unbedeutende Sachen, alltägliche Briefe zu schreiben“, wie
Bismarck selbst einmal seiner Schwester gegenüber ihren
„stets behaglichen Briefwechsel“ beschreibt ). Was da so
einzig berührt, das ist „die ganze naturgewaltige Kufrichtigkeit,
die alles gerade beraussagt ohne Schen“, jene mit
Luther verwandte Kufrichtigkeit, welche im heutigen Deutschland
doch nur ein Einziger besessen hat, eben Bismarck ).
Es ist ein rechter deutscher Jzug von Bismarck, daß er „zwar
bei gegebener Gelegenheit nicht damit zurückhielt zu bekennen,
daß ihm Gott und ewiges Leben kein leerer Wahn
seien, vielmehr ihm unentbehrliche Ueberzeugungen, daß
das aber nie unnötig im Munde führte. Bismarck war
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