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Ausmarsch.
Im Felde.
e, da ist der Mann noch was wert,
Da wird bas Herz noch gewogen,
Da tritt kein andrer für ihn ein,
Auf sich selber steht er da, ganz allein.
Schiller.
Im Feld
Bie einzelnen Truppenteile stehen in ihren Friedensstandquartieren oder
Garnisonen marschfertig bereit. Sie sollen in größere Korps formiert, diese
wieder in Armeen zusammengezogen werden. Früher dauerte dies sehr lange,
denn um eine Strecke von 30 Meilen, welche auf der Eisenbahn jetzt in einem
halben Tage zurückgelegt wird, zu Fuß zu marschieren, waren zehn bis zwölf
Tage nötig; jetzt aber, wo man die Eisenbahnen benutzt, genügen Tage,
wo früher Wochen erforderlich waren.
Von den Segenswünschen der Verwandten und Freunde begleitet, rücken
die Kolonnen aus; lange Wagenreihen stehen bereit — ein Signal, und in
fünf Minuten ist das Bataillon eingestiegen, Gepäck unter die Sitze, Gewehre
zwischen die Beine! Der Pfiff der Lokomotive weckt ein donnerndes Hurra in
den Wagen und auf dem Bahnsteig — fort und hinaus! Längere Eisenbahnfahrten
ermüden zwar und greifen bei Schwächlichen wohl die Nerven an, davon
aber weiß die Jugend, Gott sei Dank, in der Regel nichts. Die Landschaftsbilder
wechseln von Sekunde zu Sekunde, auf allen Bahnhöfen andre