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Die Prüfung hat sich auf die im Art. 178 festgestellten polizeilichen Gesichtspunkte
#u beschränken.
Bei sehr einfachem Betrieb in unbedeutenden Gruben kann die Bergbehörde die
orlegung eines Betriebsplans und Grubenbildes erlassen.
Art. 68 (§. 68).
Erhebt die Bergbehörde nicht binnen vierzehn Tagen nach Vorlegung des Betriebs-M#ns
Einspruch gegen denselben, so ist der Bergwerksbesitzer zur Ausführung befugt.
Wird dagegen innerhalb dieser Frist Einspruch von der Bergbehörde erhoben, so ist
der Bergwerksbesitzer gleichzeitig zur Erörterung der beanstandeten Betriebsbestimmungen
mu einem Termine vorzuladen.
Insoweit auf diesem Wege keine Verständigung erzielt wird, hat das Oberbergamt
diejenigen Abänderungen des Betriebsplans, ohne welche derselbe nicht zur Ausführung
lebracht werden darf, durch einen Beschluß festzusetzen.
Art. 69 (§. 69).
Die Art. 67 und 68 finden auch auf die späteren Abänderungen der Betriebspläne
nwendung.
Werden jedoch in Folge unvorhergesehener Ereignisse sofortige Abänderungen eines
Betriebsplans erforderlich, so genügt es, wenn dieselben binnen den nächsten vierzehn
Tagen der Bergbehörde durch den Betriebsführer angezeigt werden.
Art. 70 (§. 70).
Wird ein Betrieb den Vorschriften der Art. 67 bis 69 zuwider geführt, so ist die
Bergbehörde befugt, nöthigenfalls einen solchen Betrieb einzustellen.
Art. 71 (F. 71).
Will der Bergwerksbesitzer den Betrieb des Bergwerks einstellen, so hat derselbe der
Bergbehörde hiervon mindestens vier Wochen vorher Anzeige zu machen.
Mupß der Betrieb in Folge unvorhergesehener Ereignisse schon in kürzerer Frist oder
sofort eingestellt werden, so ist die Anzeige binnen längstens vierzehn Tagen nach erfolgter
Betriebseinstellung nachzuholen.
Art. 72 (8. 72).
Der Bergwerksbesitzer hat in allen Fällen, in welchen der Betrieb auf Grund eines
geprüften Betriebsplans geführt werden muß, auf seine Kosten ein Grubenhild in zwei