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K. 5.
Die Beitraäge zur Anlegung und Unterhaltung der gemeinschaftlichen Anlage
werden von den Genossen nach Verhältniß ihrer betheiligten Flächen aufebracht
und die etwanigen Streitigkeiten über die Ausdehnung der betheiligten
lächen von den Verwaltungsbehörden entschieden. Zu den Kosten der Anlage
werden auch die Kosten für die Vorarbeiten gerechnet, soweit sie von den einzelnen
Interessenten vorgeschossen worden sind. Die gemachten Vorschüsse werden
auf die zuerst ausgeschriebene Beitragsrate in Anrechnung gebracht.
K. 6.
An der Spitze der Genossenschaft steht der Landrath des Gnesener Kreises
als Sozietatsdirekror. Derselbe führt die Verwaltung nach den Bestimmungen
dieses — und den Beschlüssen des Vorstandes und vertritt die Genossenschaft
in allen Angelegenheiten, dritten Personen und Behörden gegenüber, in
und außer Gericht, wenn es nöthig werden sollte.
Er hat insbesondere:
a) die Ausführung der gemeinschaftlichen Anlagen nach den festgesetzten
Pänen zu veranlassen und dieselben zu beaufsichtigen;
b) die Hebelisten anzulegen, die Beiträge auszuschreiben und von den Sumigen
event. durch administrative Exekution zur Kreis-Kommunalkasse einzuziehen,
die Zahlung auf die Kasse anzuweisen und die Kassenverwaltung
zu revidiren;
„P) den Schriftwechsel für die Genossenschaft zu führen und die Urkunden
derselben zu unterzeichnen.
In Behinderungsfallen läßt der Landrath die Angelegenheiten der Genossenschaft
durch einen von ihm aus der Zahl der Vorstandsmitglieder zu ernennenden
Stellvertreter leiten.
g.
Dem Sozietätsdirekror wird ein Vorstand von vier Mitgliedern beigeordnet,
welcher unter dem Vorsitze des Sozietätsdirektors nach Stimmenmehrheit
bindende Beschlüsse für die Sozietät zu fassen, den Direktor in seiner Ge-Schäftefübrung
zu unterstützen und das Beste der Sozietk überall wahrzunehmen
hat.
Bei erwa vorkommender Stimmengleichheit giebt die Stimme des Sozietätsdirektors
den Ausschlag.
S. S.