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das Protokoll aufnehmenden Notars durch das Loos bestimmt und sind darauf
nach einer wenigstens drei Monate vorher ergangenen oͤffentlichen Anzeige der
ausgeloosten Nummern am naͤchsten 2. Januar faͤllig.
Die in Folge der Bestimmung dieses Paragraphen faͤlligen Obligationen
werden gegen deren Auslieferung unter Anwendung der im F. 4. wegen der
Zinskupons enthaltenen Vorschrift an den Vorzeiger zum Nennwerthe in einer
der Städte, in welchen die Zinszahlung erfolgt, baar in Kurant gezahlt.
Indessen kann die Gesellschaft, wenn die in einem Jahre einzulösenden
Obligationen mehr als 100,000 Thaler betragen, durch Bekanntmachung bestimmen,
daß die Inhaber einen Monat vor dem Verfalle von jenen Städten
diejenige bezeichnen, in welcher sie die Zahlung erheben wollen; erfolgt dann
eine solche Bezeichnung nicht, so wird angenommen, daß sie die Zahlung in
Cöln zu empfangen haben.
Die fällg erklärten und eingelösten Obligationen werden unter Beobachtung
der hier oben wegen der Verloosung vorgeschriebenen Formen verbrannt.
Ueber die Ausführung der Tilgung wird dem betreffenden Eisenbahn-Kommissariate
alljährlich ein Nachweis vorgelegt.
S. 6.
Sollen angeblich verlorene oder vernichtete Obligationen oder Anweisungen
zur Erhebung weiterer Kupons amortisirt werden, so erläßt die Direktion
der Gesellschaft dreimal in Zwischenräumen von wenigstens vier oder höchstens
sechs Monaten eine öffentliche Aufforderung, jene Ookumente einzuliese oder
die etwaigen Rechte an dieselben geltend zu machen. Sind vier Monate nach
der letzten Aufforderung vergangen, ohne daß die Dokumente eingeliefert oder
etwaige Rechte auf dieselben angemeldet worden, und hat außerdem seit der
ersten Aufforderung ein Termin zur Empfangnahme einer neuen Serie Zinskupons
stattgefunden, ohne daß hierbei innerhalb mindestens sechs Monaten nach
dessen Ablauf die betreffenden Obligationen, beziehungsweise die der früheren
Serie beigegebenen Anweisungen C. 2.), zum Vorschein gekommen sind, so erklärt
die Oirektion die Dokumente öffentlich für nichtig oder verschollen und
fertigt an deren Stelle andere unter denselben Nummern aus, auf welchen bemerkt
wird, daß sie als Ersatz für amortisirte dienen.
Die Kosten dieses Verfahrens fallen nicht der Gefellschaft, sondern den
Betheiligten zur Last.
Zinskupons können weder aufgeboten, noch amortisirt werden, jedoch soll
demjenigen, welcher den Verlust von Zinskupons vor Ablauf der Verjährungsfrist
G. Z.) bei der Direktion der Gesellschaft anmeldet und den stattgehabten
Besitz der Zinskupons durch Vorzeigung der Obligationen oder sonst in glaubhafter
Weise darthut, nach Ablauf der Verjährungsfrist der Betrag der angemeldeten
und bis dahin nicht vorgekommenen Zinskupons gegen Quittung ausgezahlt
werden. "
S. 7.
Die Nummern der zur Zurückzahlung füälli
gen, nicht zur Einlösung vor-(#r.
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gezeig-