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solche nicht gleich bei der ersten Abstimmung erreicht, so ist die doppelte Zahl
der zu ewolenen Personen, entnommen aus denjenigen, die beim ersten Skrutinium
die meisten Stimmen erhielten, auf eine engere Wahl zu bringen. Bei
Stimmengleichheit entscheidet das Loos.
Desgleichen erfolgen alle Beschlüsse der Generalgersammlung, vorbehaltlich
der für einzelne Falle abweichenden Bestimmungen des gegenwärtigen Statuts,
nach absoluter Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit giebt der Vorsitzende den Ausschlag. Je fünf
Aktien geben Eine Stimme; jedoch kann kein Aktionair mehr als zehn Stimmen
für seine eigenen Aktien und außerdem noch zehn Stimmen für die von
ihm vertretenen Aktien abgeben.
Die Wahlen werden mittelst geheimen Skrutiniums vorgenommen. Auch
übtr andere Gegenstände muß durch geheimes Skrutinium abgestimmt werden,
wenn dieses durch den Vorsttzenden oder durch zehn Aktionaire beantragt wird.
34.
Der Verwaltungsrath ist befugt, die Beschlußnahme über diejenigen Anträge
bis zur nächsten Generalversammlung zu vertagen, welche nicht von ihm
ausgehen, oder ihm nicht acht Tage vor dem Versammlungstage schriftlich
mitgetheilt worden sind. Es kann in diesem Falle die Generalversammlung
beschließen, daß sie ohne weitere Berufung an einem der nachsten drei Tage
wieder zusammentreten werde, um die Erklärung des Verwaltungsrathes zu
hören und Beschluß zu fassen.
S. 35.
Die jährliche Generalversammlung ernennt drei Kommissarien, von denen
mindestens zwei Inländer sein müssen, mit dem Auftrage, die Rechnungen und
die Bilanz zu untersuchen, die der nächsten Generalversammlung von dem Verwaltungsrathe
vorzulegen sind.
Die Funktionen der Kommissarien fangen erst einen Monat vor der Vorlegung
der Rechnungen an die Generalversammlung an, und hören mit dem
Schlusse dieser Versammlung auf. Im Laufe des Monats ihrer Funktionen
untersuchen die Kommissarien am Gesellschaftssitze die Rechnungen des vorhergehenden
Jahres und erstatten darüber der Generalversammlung einen Bericht.
Dieser Bericht muß dem Verwaltungsrathe acht Tage vor der Versammlung
mitgetheilt werden.
F. 36.
Die Generalversammlung kann Abänderungen des Statuts beschließen,
jedoch nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden oder vertretenen
Stimmen und nur dann, wenn ihr allgemeiner Inhalt bei der Einberufung
angedeutet war.
Der Antrag dazu muß vom Verwaltungsrathe oder von mindestens
zehn Aktionairen, welche Inhaber von mindestens einem Drittel des emittirten
Aktienkapitals sind, ausgehen. .
Jahrgang 1857. (Nr. 4744.) 80 Alle