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sprochen, da die neue Einrichtung schen allgemein war. Der
Ton ist hier noch zu schüchtern, und die Gründe für den Genuß
beider Gestalten sind selbst dem Scholastuker noch gar zu
auffallend deurlich.
Jeugnisse der Jeitgenossen entscheiden endlich vollkommen,
daß diese Gewohnheit damals noch nicht herrschend war.
K .
Selbst im Vaterlande Alcranders, also da, wo die Mode
zuerst anfkam, war sie doch damals nur noch Partikularmode,
und so sehr nur Parukularmode, daß ihr selbst in öffentlichen
Kirchengesetzen widersprochen wird. Im Jahr 1220 ermahnt
eine Synode zu Durham die Priester (C), den Layen doch
wohl zu unterrichten, daß das, was er im Abendmahl trinke,
Blut des Herrn sey. Franz von Aßisi in einem allgemeinen
paränetischen Circularschreiben an Moͤnche, Geistliche und
Layen, spricht nicht nur vom unwürdigen Essen, sondern auch
vom unwürdigen Trinken 7). Sein Zeugniß, das von vielen
Gleichzeitigen unterstützt wird, beweist für Iralien, und ist
hier um so wichtiger, wenn man sich erinnert, daß der erst
angeführte Alerander von Hales ein Franciskaner war. Es
muß damals wahrscheinlich noch nicht zur Franciskaner-Theologie
gehört haben, sich fäür oder wider Communion unter
einer Gestalt zu erklären.
Albert der Große, ein geborner Deutscher, und der den
groͤßten Theil seines Lebens fast einzig als Professor der
Theologie in Cöln zubrachte, kennt die neue Gewohnheit noch
gar nicht. Es erbellt dieses nicht allein aus denjenigen Stellen,
wo er mit so vieler Gierigkeit nach allen möglichen Hy-*)
Wadding annales Slinoril. Tom. I.