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1) Garne (Zuggarne, Waden), Fischerzeuge, welche aus einem Sacke ohne
Kehle und aus zwei Flügeln bestehen, wenn sie im Sack eine Maschenweite
von mindestens 1)5 Centimetern haben.
Für die Sommerfischerei vom 10. Juni bis 15. Oktober einschließlich
ist die Anwendung von kleinen Garnen (Waden, Strick.
waden, Klippen) mit einer Maschenwelle von 1)3 Centimetern im Sack
und von 1) Centimetern in den Flügeln, deren jeder nicht über
65 Meter lang und 18 Meter tief (breit) sein darf, gestattet.
Fir den Ueklei, und Stintfang können, wenn die Fischerei zu
Eise betrieben wird, Garne verwendet werden, welche im engen oder
Kintertuch eine Maschenweite von mindestens 1)3 Centimetern und im
acke (Mätritz) eine Maschenweite von mindestens 0)7 Centimetern haben.
2) Zeesen, Fischerzeuge, welche aus einem mit einer Kehle versehenen
Sack und zwei Flugeln oder Leinen bestehen und mit einem oder zwei
Schifsgefähen durch das Wasser bewegt werden, wenn sie in allen
ihren Theilen eine Maschenweite von mindestens 1/7 Centimetern haben.
Zeesen, welche mit mehr als einem Schiffsgefäße bewegt werden,
dürfen in den sogenannten Ontsee-Binnengewässern des Regierungsbezirks
Stralsund nicht benutzt werden.
In der Zeit vom 15. April bis zum 15. Oktober einschließlich ist
e5 zum Zwecke des Aalfanges gestattet, den Zeesen von der Kehle an
ein Hintergarn (Stoß- oder Hintertheil des Sackes) mit einer Maschenweite
von mindestens 1)8 Centimetern anzuschlagen.
In den Gewäern des Regierungsbezirks Stettin ist es in der
Zeit vom 15. Oktober bis #um Beginn der Frühjahrsschonzeit zum
Zwecke des Stintfanges gestattet, den Rersen ein Hintergarn (Stoß) mit
einer Maschenweite von mindestens 0)7 Centimetern anzuschlagen.
3) Streuer, Fischerzeuge, die aus einem Sacke mit oder ohne Kehle
bestehen, welcher an zwei, meistens mit Strohwiepen besteckten Leinen
unch ein Ruder= oder Seegelboot ausgefahren, in einer Kreislinie
durch das Wasser fortbewegt und demnächst aufgeholt wird, wenn sie
in allen ihren Theilen eine Maschenweite haben:
beim Aal- und Kaulbarschstreuer mindestenn 1 Centimeter,
beim Fischstreuer mindestens 1)7 Centimeter.
Die Benutung des Aal- und Kaulbarschstreuers ist nur in der
Zeit vom 10. Juni bis zum 15. Oktober einschließlich gestattet. Streuer,
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welche für den Flunderson benutzt werden, müssen die im §. 18. vorgeschriebene
Maschenweite Raben.
4) Zum Zwecke des Aal- und Kaulbarschfanges können in der Zeit vom
10. Juni bis zum Beginne der Frühjahrsschonzeit Bügelreusen (Fischerzeuge,
welche aus über Bügel gezogenen Netzen und mit einer oder
wechreren Kehlen bestehen und zum Theil mit Wehren oder Flügeln
versehen sind) verwandt werden, welche eine Maschenweite von
mindestens 1/2 Centimetern haben müssen.
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