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5) für die Ausstellung oder Verlängerung eines Staatsangehörigkeitszeugnisses (Heimatscheins)
sammt Siegelung mit oder ohne Beglaubigung der Ministereen 1—
6) bei der Abweisung eines Gesuchs in den Fällen Ziff. 2, 4, 5: bis zur Hälfte des Betrags
der betreffenden Sportel.
Nr. 69. Staatsschuldscheine auf den Inhaber, welche infolge
künftiger Anlehen aus zustellen sein werden,
von jeder Einschreibung auf Namen, von jeder Umschreibung auf einen andern Namen,
von jeder Aufhebung der Einschreibung und für jede sonstige Vormerkung, welche nicht
gleichzeitig mit einer der vorgenannten Vormerkungen erfolgt, — eine Gebühr nach
Maßgabe des Gesetzes, betreffend die Staatsschuld, vom 20. März 1881.
Nr. 70. Standesbeamte:
für deren Bestellung durch die höhere Verwaltungsbehörde, soweit es sich nicht um die
Fälle des §. 6 Abs. 2 des Reichsgesetzes vom 6. Febrnar 1875 (Reichs-Ges.-Bl. S. 23)
handelt (8§. 3, 5, 7 Abs. 4 dieses Gesetze)) .. 1bis 10 .A.
Die Bestellung der Stellvertreter bleibt sportelfrei.
Nr. 71. Standeserhöhungen, wenn solche nachgesucht werden:
1) für die Erhebung
a) in den Fürstenstandda 20,000 MA.
b) , „Glrafenstaad 110o0000,
)„ „Freiherrnstand 6000 „
d) „ „ Adelsstad . ..4000
2) Für die Erneuerung eines Grafen-, Freiherrn= oder Adelsdiploms die Hälfte
dieser Sätze;
3) für die Erlaubniß, von der durch einen fremden Somwerän vorgenommenen Standeserhöhung
im Königreich Gebrauch machen zu durfern... ein Viertel der
obigen Sätze.
Wird bei der Standeserhöhung ein Grad übersprungen, indem z. B. ein Freiherr in
den Fürstenstand erhoben wird, so ist neben der Sportel für den erlangten Grad die Hälfte
derjenigen Sportel zu entrichten, welche für den Grad bestimmt ist, der übersprungen wurde.
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