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Hülfe auswärtiger Allianzen Oesterreich für die Niederlage von
1866 eine ähnliche Genugthuung zu verschaffen, wie sie sich
Maria Theresia nach dem Verluste Schlesiens mittelst des Versailler
Vertrags hatte verschaffen wollen. Wenn es auch nur
Palliativmittel waren, mit denen man im Innern des Reichs
bald die Ungarn, bald die Deutschen, bald die Slaven zu beschwichtigen
suchte, so war es genug, wenn sie nur von Jahr
zu Jahr ausreichten, um die Gesammtmonarchie noch zusammen
zu halten, bis die gewünschte Constellation eintrat. Auf Consequenz
in der Wahl der Mittel kam es dabei gar nicht an,
im Gegentheil wäre man in Verlegenheit gekommen, wenn man
consequent hätte bleiben und die Verantwortung für jede Art
von Herumtastung hätte übernehmen wollen. Je gewagter ein
solches Herumtasten war, um so besser war es auch für den
Herumtastenden, wenn man das Gestern schnell wieder über dem
Heute vergaß und wenn er die Aufmerksamkeit der Welt von
einem fatal gewordenen Punkte geschwind wieder auf einen andern,
noch neuen hinlenkte. Bekanntlich begann Beust mit einem
Versuch, Rußland gegen Preußen zu gewinnen, und schmiegte,
da dies mißlang, sich desto mehr an Frankreich an, suchte sogar
Italien begreiflich zu machen, daß ihm eine Allianz mit Preußen
viel weniger nützen könne, als eine solche mit Oesterreich und
Frankreich, weil es nur im Bunde mit diesen beiden katholischen
und ihm nächsten Monarchien der Mazzinisten und Garibaldianer
Meister werden könne. Auch kam die Duldung, die er
dem Hietzinger Hofe und der außerordentlich rührigen Hietzinger
Presse, den angeblich großdeutschen Prahlereien am Wiener Schützenfest
2c. gewährte, einer Provocation ziemlich gleich. Dabei konnte
er auf eine alte österreichische Partei im südwestlichen Deutschland
zählen, deren Presse oft recht naiv ihre Sehnsucht nach
einem Kriege gegen Preußen und nach einer französischen Invasion
in Deutschland verrieth.