eseh und Verordnungsfür
das
Königreich Bayern.
M 3.
München, den 20. Januar 1900.
—.—
Inhalt:
Königlich Allerhöchste Verordnung vom 11. Januar 1900, die Abgabe starkwirkender Arzneien sowie die
Beschaffenheit und die Bezeichnung der Arzneigläser und Standgefäße in den Apotheken betreffend. — Bekanntmachung
vom 12. Jannar 1900, die Abänderung der Ziffer 4 lit. A des Schluß-Protokolls zu Art. 15
der revidirten Rheinschifffahrts-Akte vom 17. Oktober 1868 betreffend.
Nr. 810.
Königlich Allerhöchste Verordnung, die Abgabe starkwirkender Arzneien sowie die Beschaffenheit
und die Bezeichnung der Arzneigläser und Standgefäße in den Apotheken betreffend.
Im Namen Seiner Moajestät des Königs.
Luitpoll,
von Gottes Gnaden Königlicher Prinz von Hayern,
Pegent.
Wir finden Uns bewogen, auf Grund des § 367 Ziff. 3 und 5 des Strafgesetzbuches
für das Deutsche Reich und Art. 2 Ziff. 8 und 9 des Polizeistrafgesetzbuches zu
verordnen was folgt:
1. dem zu § 1 der Verordnung vom 22. Juli 1896, betreffend die Abgabe starkwirkender
Arzneien sowie die Beschaffenheit und die Bezeichnung der Arzneigläser
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