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Besorgung des gerichtlichen Hinterlegungswesens für den Bezirk des Amtsgerichts Rosenheim
vom 1. März 1905 an übertragen.
München, den 10. Februar 1905.
v. Miltuer.
Königlich Allerhöchste Genehmigung zur
Annahme fremder Dekorationen.
Im Namen Seiner Majestät des Mönigs.
Seine Königliche Hoheit Prinz Luit-
pold, des Königreichs Bayern Verweser,
haben Sich allergnädigst bewogen gefunden,
unterm 6. Februar 1905 dem K. Staatsrat
im a. o. D. Hermann Freiherrn von Stengel,
Staatssekretär des Reichsschatzamts, für das
ihm von Seiner Majestät dem Könige von
Sachsen verliehene Großkreuz des K. Sächsischen
Albrechtsordens und
unterm 8. Februar 1905 dem K. Staats-
rate im a. o. D., außerordentlichen Ge-
sandten und bevollmächtigten Minister Kurt
Freiherrn von der Pfordten in Stuttgart
für das ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem
Großherzoge von Hessen und bei Rhein ver-
liehene Großkreuz des Großherzoglich-Hessischen
Verdienstordens Philipps des Großmütigen
die Bewilligung zur Annahme und zum Tragen
zu erteilen.
-–.#. . e — —
J. V.
Staatsrat v. Pausch.
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Auszug aus der Adels-Matrikel
des Königreiches.
Der Adelsmatrikel wurden einverleibt:
am 20. Jannar 1905 der Wirkliche
Geheime Kriegsrat Maximilian Joseph Ritter
von Schropp, Sektionsvorstand im K. Kriegs-
ministerium in München, für seine Person
als Ritter des Verdienstordens der Bayerischen
Krone bei der Ritter-Klasse Lit. S, Fol. 140,
Akt Nr. 1464,
am 22. Januar 1905 der K. Land-
gerichtsrat Joseph Freiherr von Gruben in
München, samt seinen Brüdern Maximilian
und Ignaz Freiherrn von Gruben und
seinen Schwestern Maria und Mathilde Frei-
innen von Gruben in erblicher Weise bei
der Freiherrn-Klasse Lit. C, Fol. 57, Akt
Nr. 1697.