Full text: Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1910. (37)

Nr. 83. 
1195 
b) den Grundstücken gleichgestellte Rechte: 
Fischrecht in der Weisach unter Pl.-Nr. 509 und 835 von der Albertshauser Grenze 
bis zur Voccawinder Grenze. 
B. Bewegliches Vermögen als Fideikommißüberschuß im Sinne des § 6 Fid.-Ed.: 
1. 
5. 
6. 
Die Einrichtung des Schlosses und der Schloßkapelle in Thurn, die Bücherei 
und das Familienarchiv daselbst laut Verzeichnisses der einzelnen Gegenstände 
vom 2. September 1908 auf M 15391. — gewertet; 
Schmucksachen und sonstige Kunstgegenstände und Kleinodien laut Verzeichnisses 
vom 2. September 1908 auf 49 880.— gewertet; 
Silberzeug laut Verzeichnisses vom 24. September 1908 auf & 10 800.— 
gewertet; 
Olgemälde laut Verzeichnisses vom 2. September 1908 auf & 15000.— 
gewertet; 
die Einrichtung des Schlosses in Burggaillenreuth laut Verzeichnisses vom 
2. September 1908 auf 3900.— gewertet; 
die Einrichtung des Forsthauses in Maroldsweisach laut Verzeichnisses vom 
2. September 1908 auf 133.20 gewertet. 
II. Auf dem Fideifommißvermögen haftende Schulden und Lasten: 
a) 
b) 
Ein Kapital von fl. 2000.— oder “ 3428.57 zur Sicherung der kirchlichen 
Banpflicht bezüglich der Filialkirche in Moggast, die auf einer angeblich früher 
mit dem Rittergnte Burggaillenreuth verbunden gewesenen Zehentberechtigung 
ruhen soll, jedoch vom Fideikommißerrichter nicht anerkannt wird. Die Last ist 
nach Eintragung im Grundbuch des Amtsgerichts Ebermannstadt für Burg- 
gaillenreuth Bd. I Bl. 22 vom 18. Oktober 1861 radiziert auf die 
Grundstücke Pl.-Nr. 1, 2, 3, 4a, 4b, 5, 15, 16, 68, 70, 75, 80, 104, 
107, 108, 111, 113, 114a, 114b, 157, 166, 173, 195, 234, 273, 
277, 278, 280, 300, 539, 540, 541, 555, 588a, 588b der Steuer- 
gemeinde Burggaillenreuth. 
Lasten des mit dem Rittergute Maroldsweisach verbundenen Patronats über 
die protestantische Kirche und Schule in Maroldsweisach: 
1. Die subsidiäre kirchliche Baupflicht bezüglich der Kirche und Pfarrgebäude 
in Maroldsweisach, insoweit der Bauaufwand nicht aus den Renten 
des Kirchenvermögens selbst bestritten werden kann; 
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