Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1911. (38)

Nr.  28.  289

13.  April  1905  —  GVl.  1905  S.  251  —)  enthaltenen  Bestimmungen  für  Nebenbahnen
  Anwendung.

München,  den  27.  April  1911.

v.  Frauendorfer.

 

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Nr.  15069.
Bekanntmachung,  den  Vollzug  des  Reichserbschaftssteuergesetzes  vom  3.  Juni  1906  betreffend.
K.  Staatsministerium  der  Finanzen.

Laut  Bekanntmachung  des  Reichskanzlers  vom  15.  April  1911  —  Zentralblatt  für
das  Deutsche  Reich  1911  S.  165  —  hat  der  Bundesrat  in  seiner  Sitzung  vom
8.  April  1911  beschlossen,  den  §§  10  und  33  der  Ausführungsbestimmungen  zum  Reichs-Erbschaftssteuergesetze
  (GVBl.  1906  S.  235)  je  folgenden  weiteren  Absatz  einzufügen:

„Die  oberste  Landesfinanzbehörde  kann  eine  von  den  vorstehenden  Vor- 



schriften  abweichende  Führung  der  Erbschaftssteuerlisten  anordnen.  Von  der  Anordnung
  ist  dem  Reichskanzler  Mitteilung  zu  machen.“
München,  den  28.  April  1911.
Dr.  u.  Pfsaff.
Ordens--Verleihungen.

Gofdienst-Machrichten.

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  allergnädigst  bewogen  gefunden,
unterm  11.  April  1911  den  K.  Kammerjunker
  und  Oberleutnant  der  Reserve  des
7.  Feld-Artillerie-Regiments,  Kaiserlich  Deutschen
  Konsul  in  Kairo  Walther  Freiherrn  von
Falkenhausen  und  unterm  22.  April  1911
den  Ritter  des  K.  Hausordens  vom  heiligen
Georg  Georg  Freiherrn  Horneck  von  Weinheim
  zu  K.  Kämmerern  zu  ernennen.

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Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luit—
pold,  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  unterm  19.  April  1911  allergnädigst
  bewogen  gefunden,  das  Luitpoldkrenz
zu  verleihen:

dem  K.  Kämmerer,  außerordentlichen  Gesandten
  und  bevollmächtigten  Minister  am
K.  Preußischen  Hofe,  Staatsrat  i.  a.  o.  D.
Hugo  Grafen  von  und  zu  Lerchenfeld
auf  Köfering  und  Schönberg,

dem  Staatsrat  i.  a.  o.  D.  und  Ministerialdirektor
  a.  D.  Otto  Ritter  von  Bever.