Volltext : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1914. (41)

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Unterm  13.  Juni  wurde  dem  zuͤr  katholischen  Pfarrei  Lonthal,  Oberamts  Alpek,
ernannten  Vikar  Karl  Kaiser,  von  Ellwangen,  die  Koͤnigl.  Bestaͤtigung  ertheilt.

Vermoͤge  hoͤchster  Eutschließnng  von  demselben  Tage  wurde  die  erledigte  Unten
amts-  Arzts-Stelle  in  Weilheim)  Oberamts  Kirchheim,  dem  Urzt  Dr.  Grundler,
von  Rothenaker,  Oberamts  Shingen,  und  "

vermöge  Reseripts  von  demselben  Tage  die  vakante  Posthalters-Stelle  in  Buͤhkerthann,
  Oberamts  Ellwangen,  dem  Bürger  AUnton  Heid  daselbst,  übertragen.

Se.  Königl.  Majestát  haben  wermoge  höchster  Entschließung  vom  14.
I.  M.  die  erledigte  Pfarrei  Simmersfeld,  Diöcese  Wildberg)  dem  Vikar  Schmolle
  in  Beurelsbach,  Diecese  Schorndorf,  gnäádigst  zu  übertragen!

vermöge  höchster  Entschließung  vom  do.  d.  M.  den  Hofmahler  und  Lehrer  der
Keichnungskunst  am  hiessgen  obern  Gymnusiun)  Steinkopf,)  auk  seine  allerunterthánigste
  Bitte  in  den  Ruhestand  zu  versetzen,  und  .  "

vermoͤge  Reseripts  vom  15.  I.  M.  den  Hofrath  und  Professor  Poppe,  zu
Frankfurt  am.  Main)  zum  ordentlichen  Professor  der  Technologie  an  der  Universstä#e
mit  Sit  und  Stimme  in  des  staatswirthschaftlichen  Fakultät  und  im  akedemischen
Senate  zu  Tübingen  zu  ernennen  gerut.

 

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Ciattssxt.«s.Oa-übekdieVersskmätuugstes»Hu-ndCtrohiBetütfnissessfürvesKönigl.
Marstal  eine  nochmalige  Abstreichs-Berdandlung  vorgenommen  werden  solle;  so  wird  andurch  öffentlich
  bekannt  gemacht,  daß  hiezu  Freitag  der  20.  dieses  Monsts  anderaumt  ist,  wobel  sich  diejenigen,
welche  zu  einet  solchen  Entreprise  Mreignen  find,  Vormittas  °  Uhr,  auf  bem  Boreau  ber  unterzeichneten

  Sielle  in  dem  Marstals-Gebéude  einfinden  wollen.  Den  17.  Juni  1618.

"  #„„  *m  s*i—-s..x.p  Königl.  Ober-Stallmeisteramt.
Neliingen.  De  der  Bestand  der  Schagasweide  zu  Kemnath,  welche  von  Seiten  allergnadgster
Herrschaft  mit  450  Stück  beschlagen  werden  kann,  im  Ganzen  aber  ungefähr  boo  Stück  erträgt,  und  womit
De  Ueberttlebt-Gerechtigkeitzauß  #c0.  bonsgee  —  v##rbunden  ist,  auf  Martini  :418  6ü  Ende
gteht;  so  wird  dieselbe  Dienstag  den  30.  Juni  dieses  Jabrs,  Bormittags  o  Uhr,  auf  dem  Rathdause
zu  Kemnatd,  wieder  auf  sernere  3  Jahre  on  den  Meistbietenden  verlieben  werden.  Dielenigen  Liebbader
  nun,  welche  sich  wegen  Uebernahme  seines  solchen  Pachts  dinlänglich  zu  legitimiren  im  Stande

sind,  werden  zu  dieser  Verhandlung  eingelsden.  Des  a.  Juni  1818.  Kbnigl.  Kameralamt.
Spaichingen.  Die  sehr  gesunde  Bergschaafweide  zu  Gosbeim,  welche  150  Sicke  erträgt,
wird  in  Verbindung  von  :8  Mrg.  Wiesen  und  :5  Mrg.,  gegenwärtig  mit  Hab#.  ongeblümten
Ackerfeldern  zur  Schaaswinterung,  am  Freitag  den  29.  d.  M.  in  dem  Orte  Gosheim  selbst,  auf  mehrere
  Jabre  im  öffentlichen  Ausstreich  verpachtet  werden.  In  Absicht  auf  die  einzu'ütrende  Schaaf-MBinterung,
  wont  dem  Weständer  die  #gc###gteMortzohl  von  Wiesen  und  Ackirfeln  übergeben
wird  "  in  zu  vew#rken,  doß  zwor  die  Gemeinde  gegenwärtig,  noch  kein  Schaafhaus  besitze,  dieselbs
aber  gesonnen  wöre,  unter  Muwirkung  des  Beständers,  im  nachsten  Johre  ein  solches  zu  erbauen  und
einstweilen  ein  angemessenes-  Lokal  zur  Stall-Futterung  über  den  bevorstehenden  Winter  auf  Kosten
des  Beftänders  einzurdumen.  Die  luftbezengenden  Schaafd#lter,  welche  von  der  guten  und  gesunden
Weide  ·  lich  Augenschein  nehmen,  und  ebenso  die  für  die  Schaaf-Winterung  ausgesetzten  Bortheile
bei  bem  Sa  ultheißen,  Mmte-Gosbeim-rkabren  kännen,werden-nun  hiemit  zu  der  an  dem  bestimmten
Tage,  Maswitlags  &  UhP,  in  Gesheim  vorgehenden  Paq-Penhandlung  eingeladen.  Den  w..  Juni616.

-  8  n[—  Königl.  Oberamt.

,  Berichtigung:

In  dem  Stoats=  ##nd  Regierunge  Blatt  Nro.  34.  Seite  378.  Lin.  234.  muß  #
heißen:  statt  „die  neue  Verhndlung“  —  die  Untersuchung.  ·